Fürstliche Preise für die Königsklasse

So teuer wie nie zuvor in der Champions League sind die Eintrittspreise des FC Basel für den Achtelfinal gegen Manchester City am 13. Februar.

Wertvolles Gut: Der FCB hat die Preise für das aussergewöhnliche Champions-League-Spiel gegen Manchester City festgelegt.

Ab 7. Januar bietet der FC Basel seine rund 30’000 Tickets für den Achtelfinal gegen Manchester City an – mit Aufschlägen von 25 Prozent und mehr im Vergleich zum letzten K.o.-Spiel in der Champions-League (gegen Porto, 2015). Für Jahreskartenbesitzer kostete der Eintritt seinerzeit maximal 120 Franken. Nun kostet der teuerste Platz im A-Sektor 150 Franken.

Moderate Tarife für die Jahreskarten sind seit Jahren die eine Seite der Preispolitik beim FC Basel. Daran, das hat der neue Präsident und Mehrheitseigner Bernhard Burgener mehrfach betont, will der FCB vorerst festhalten. 

Top-Zuschläge für aussergewöhnliche Affichen zu verlangen – auch das hat sich der Club immer wieder herausgenommen. Die bisher teuersten Tickets bot er 2012 für das CL-Achtelfinal-Heimspiel gegen Bayern München an. Damals kostete die teuerste Karte 132 Franken für Jahreskarteninhaber und 175 Franken im freien Verkauf. 

Die Eintrittspreise des FC Basel für den Achtelfinal in der Champions League gegen Manchester City.

Nach einer Preissenkung für das Porto-Spiel 2015 hat der FCB nun an der Spirale weitergedreht. Wer nicht eine Jahreskarte vorweisen kann, bezahlt gegen Manchester City mindestens ein Viertel mehr als noch vor drei Jahren. 27 Prozent beträgt die Steigerung etwa im A-Sektor (165 bis 190 Franken), auf der Gegentribüne im C-Sektor (120 bis 150 Franken) sowie im dritten Rang des G-Sektors (120 bis 160 Franken).

Auch die Fans in der Muttenzerkurve müssen tief in die Tasche greifen. Im Parkett sitzt man (oder besser: steht man am von der Uefa vorgeschriebenen Sitzplatz) für 50 Franken (2015 gegen Porto: 40 Franken), oben auf dem Balkon kostet es 70 Franken (58). Das sind 25 respektive 21 Prozent mehr; Jugendliche (40 statt 30 Franken) haben sogar einen Aufschlag von 33 Prozent zu berappen. Ähnlich hoch sind die Zuschläge im Familycorner sowie für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung.

Start am 7. Januar, freier Verkauf ab 24. Januar

Der Vorverkauf zum Vorzugspreis beginnt für Jahreskarteninhaber am Sonntag, 7. Januar, (an diesem Tag lediglich online) und läuft bis Mittwoch, 17. Januar. Anschliessend haben Vereinsmitglieder ab 19. Januar Vorgriffsrecht zum Normalpreis. Was an Tickets übrig bleiben sollte, kommt ab Mittwoch, 24. Januar, in einen freien Verkauf.

Mehr Informationen zum Ticketverkauf auf fcb.ch

https://tageswoche.ch/sport/der-fcb-liefert-2017-eine-volle-ladung-emotionen/

Konversation

  1. Solange Leute diese Sache mit ihrem Geld schier endlos unterstützen scheint die Sache in Ordnung. 22 überbezahlte Männer die teils ausser Ball treten nicht viel können sieht man da mit gestylten Frisuren und tätowierten Unternahmen. Dieser Sport ist überbewertet und das System per se krank.

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  2. Finde die Preise für ein Ticket im Achtelfinale der Championsliga nicht zu hoch. Das wir in der Gruppenphase gegenüber der Vorsaison 30% weniger bezahlt haben (Sektor C) wird nicht erwähnt !!

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  3. Herr Burgener ist Unternehmer und nicht Mäzen… das zeigt sich jetzt. Und da die Leute auf Ricardo auch bereit sind das 3-fache zu bezahlen, haben sie die Preise schon mal angehoben.
    Mir gefällts gar nicht!

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