Meisterschafts-Entscheid vertagt – FCB muss warten

Der FC Luzern gewinnt gegen Servette Genf mit 3:1, womit der FC Basel am Sonntag in Sion (16.00 Uhr, SF2) seinen Titel-Hattrick noch nicht definitiv machen kann.

Der Luzerner Jahmir Hyka, links, schiesst den Treffer zum 2:0 gegen den Genfer Christopher Routis. (Bild: Keystone/URS FLUEELER)

Der FC Luzern gewinnt gegen Servette Genf mit 3:1, womit der FC Basel am Sonntag in Sion (16.00 Uhr, SF2) seinen Titel-Hattrick noch nicht definitiv machen kann.

Die Mannschaft und der Trainer- und Betreuerstab des FC Basel erlebten es via Internet auf der Busreise ins Wallis: Die Luzerner liessen gegen Servette nichts anbrennen und kamen im 29. Saisonspiel zum zwölften Sieg. Damit kann der FCB als designierter Meister am Sonntag in Sion mit einem Auswärtssieg zwar die 16-Punkte-Distanz zu Luzern aufrecht erhalten, und die Innerschweizer können auf dem Spielfeld aus den ihnen verbleibenden fünf Partien nur noch 15 holen. Allerdings steht ein Urteilsspruch des Internationalen Gerichtshofes CAS in Lausanne aus, der Luzern zwei zusätzliche Punkte bringen könnte.

Damit muss der FC Basel nun mindestens bis kommenden Sonntag und dem Heimspiel gegen Lausanne warten, um die Meisterschaft perfekt machen zu können.

In Luzern verursachte der Genfer Vincent Rüfli verursachte in der 23. Minute nach einem Foul an Adrian Winter einen Penalty. Xavier Hochstrasser verwertete zum 1:0. Der albanische Internationale Jahmir Hyka traf kurz darauf nach einem sehenswerten Solo zum 2:0 (30.). Ishmael Yartey verkürzte in der 64. Minute mit einem Schuss aus 16 Metern auf 2:1. In der Nachspielzeit markierte Moshe Ohayon das 3:1-Schlussresultat. Servette spielte ab der 58. Minute mit zehn Mann, nachdem Rüfli mit der zweiten gelben Karte vorzeitig vom Feld musste.

Torlose Nummer bei Forte-Debüt

Uli Forte holt bei seinem Debüt als Trainer der Grasshoppers einen Punkt in Thun. Die beiden Team trennen sich 0:0.

Es war über weite Strecken eine enttäuschende Partie mit wenig Torszenen, die die gut 5000 Zuschauer in der Arena Thun zu sehen bekamen. Auch unter Forte ist GC nicht zu einer Angriffsmaschine mutiert. Die Zürcher taten sich im Berner Oberland schwer, sich zu Torchancen zu kombinieren.

Super League, 30. Runde

Luzern – Servette 3:1 (2:0)
Swissporarena. – 12076 Zuschauer. – SR Hänni.
Tore: 25. Hochstrasser (Foulpenalty) 1:0. 30. Hyka 2:0. 64. Yartey (Moutinho) 2:1. 92. Ohayon (Hochstrasser) 3:1.
Luzern: Zibung; Sarr, Bühler, Renggli, Lustenberger; Hochstrasser, Wiss, Kukeli; Winter (63. Gygax), Hyka (83. Ohayon), Lezcano (90. Ferreira).
Servette: Gonzalez; Rüfli, Miranda, Routis, Schlauri (83. Moubandje); Kouassi (73. Schneider), Pont, Pizzinat, Soares (59. Moutinho); Karanovic, Yartey.
Bemerkungen: Luzern ohne Kryeziu, Thiesson (beide gesperrt), Puljic, Shalaj, Sorgic und Stahel (alle verletzt). Servette ohne Baumann, De Azevedo, Diallo, Esteban und Eudis (alle verletzt). 58. Gelb-rote Karte gegen Rüfli. Verwarnungen: 13. Kouassi. 24. Ruefli. 87. Pizzinat. 88. Sarr (alle Foul)..

Thun – Grasshoppers 0:0

Arena Thun. – 5122 Zuschauer. – SR Gremaud.
Thun: Da Costa; Bigler, Schindelholz, Gezal, Wittwer; Bättig; Christian Schneuwly, Hediger, Demiri, Schirinzi (85. Volina); Marco Schneuwly (89. Rama).
Grasshoppers: Bürki; Xhaka, Lang, La Rocca, Bauer; Callà (86. Brahimi), Toko, Abrashi (77. Fejzulahi), Zuber; De Ridder; Feltscher (67. Paiva).
Bemerkungen: Thun ohne Lüthi, Schneider, Reinmann und Siegfried (alle verletzt). Grasshoppers ohne Hajrovic, Pavlovic (beide gesperrt), Bertucci, Cabanas, Menezes und Smiljanic (alle verletzt). Verwarnungen: 76. La Rocca. 76. De Ridder (beide Foul). 78. Christian Schneuwly (Unsportlichkeit). 79. Callà (Foul).

Sonntag (16 Uhr): Sion – Basel und Zürich – Lausanne.

 

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