Bahn frei für Hafenbecken drei

Der geplante Ausbau des Containerhafens in Kleinhüningen rückt näher: Der Bund hat zusammen mit den Rheinhäfen und den beiden Basel eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet und viel Geld in Aussicht gestellt.

Die Kapazitäten des Container-Terminals im Hafenbecken eins reichen nicht mehr aus. (Bild: Nils Fisch)

Die Freude bei den Beteiligten ist gross: Die Absichtserklärung zur Entwicklung der Rheinhäfen bringt das Grossprojekt Gateway Basel Nord einen entscheidenden Schritt weiter. Konkret geht es um den Bau eines dritten Hafenbeckens und eines trimodalen Container-Terminals im Hafen Basel-Kleinhüningen. Trimodal bedeutet, dass der Containertransport auf dem Wasser, der Schiene und auf der Strasse an einem Ort zusammengefügt wird.

Wesentlicher Bestandteil der Absichtserklärung ist, dass der Bund viel Geld zur Unterstützung des 111 Millionen Franken teuren Projekts in Aussicht stellt – die Rede ist von maximal 50 Prozent. Dies als «bedingt rückzahlbares Darlehen», wie es heisst. «Bedingt rückzahlbar» bedeutet, dass der Bund das Geld in eine Beteiligung an der gemeinsamen Hafeninfrastruktur AG umwandeln kann.

Visualisierung des geplanten trimodalen Container-Terminals mit dem Hafenbecken drei.

Geplant ist, Mitte 2018 ein Baugesuch einzureichen. Nach vier- bis fünfjähriger Bauzeit könnte das Hafenbecken bereits 2022/23 in Betrieb genommen werden.

Konversation

  1. Endlich, ich freue mich schon sehr darauf. Häfen strahlen einfach etwas Spezielles aus. Am Wasser, im Wasser, auf dem Wasser – es ist immer gut. Hoffentlich wird alles rasch genau so umgesetzt. Weiter so und danke.

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