Basel hat in diesem Sommer voll aufgedreht

Die IWB bauen in den Langen Erlen eine neue Pumpstation. Das ist auch nötig, wenn die Sommer immer heisser werden und der Wasserverbrauch steigt.

So sieht die neue Pumpstation in den Langen Erlen in der Visualisierung aus. 

Der Sommer 2018 wird den Hitzerekord aus dem Jahr 2003 nicht knacken. Trotzdem drehte Basel-Stadt am Montag, dem 6. August 2018, bei Temperaturen über 35 Grad Celsius voll auf: An die 120’000 Kubikmeter Trinkwasser flossen durch das Netz, melden die IWB.

Im Jahresvergleich ist auch das kein absoluter Rekord, wie IWB-Mediensprecher Erik Rummer auf Anfrage bestätigt, aber immer noch genug: Die Menge entspricht etwa 600’000 gefüllten Badewannen oder einer Million kalter Duschen à zehn Minuten.

Zwei Drittel der Leistung wurden im Pumpwerk Lange Erlen erbracht. Die Anlage stammt aus den 1960er-Jahren und ist aus heutiger Sicht überdimensioniert und unflexibel, schreiben die IWB. Deshalb wird aktuell für rund 24 Millionen Franken ein Neubau erstellt, der dank neuer Pumpen auch eine erhebliche Energieeinsparung bringen wird.

Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2019 abgeschlossen sein. (nü)

Konversation

  1. @peter meier
    Die Pumpe war wirklich überdimensioniert. Früher hat Basel fast doppelt so viel Wasser gebraucht.
    Leider wurde diese positive Entlwicklung nicht im Bericht erwähnt.

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  2. Ist die Pumpe aus heutiger Sicht wirklich überdimensioniert? Wohl eher unterdimensioniert, da heute zu Peak Zeiten mehr Wasser gezogen wird als in den 60er/70er Jahren. Energetisch werden sicher Einsparungen möglich sein, da moderne Pumpen wesentlich effizienter arbeiten.

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