Basel steht auf Stadtpilze 

Drei Basler Jungunternehmer setzen auf Kaffeesatz, um Speisepilze zu züchten. Der erste Test am Matthäusmarkt zeigt: Die frischen Seitlinge sind begehrt.

Seitlinge leben üblicherweise auf Laubholz, aber auch auf Kaffeesatz gedeihen sie bestens. (Bild: stadtpilze.ch)

Viel braucht es nicht: Auf gut einer Tonne Kaffeesatz haben die drei Basler David Jucker, Armin Sirch und Matthias Nebel bisher mehr als 100 Kilogramm Seitlinge gezüchtet. Mit ihrem Upcycling-Projekt Stadtpilze haben die Jungunternehmer letztes Jahr den neu geschaffenen Innovationspreis der Basler Zünfte und Ehrengesellschaften gewonnen.

Die auch Pleurotus genannten Edelpilze wachsen in einem Keller im St. Johann und stossen in der Basler Gastronomie auf Interesse, wie Nebel Ende Juni gegenüber «20 Minuten» sagte. Wie sich seither gezeigt hat, stimmt die Nachfrage auch auf dem Markt: Alle zwei Wochen sollen die Stadtpilze darum auch auf dem Matthäusmarkt privaten Konsumenten verkauft werden.

Inzwischen ist die Idee ausgereift und die Stadtpilze suchen via Fundraising Kapital, um ihre nachhaltige Pilzproduktion professionell aufzuziehen.

Konversation

  1. Urban farming ist immer eine gute Sache. Hält die Transporte kurz und die Lebensmittel frisch. Bitte mehr davon!

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