Basel Tourismus findet den Airbnb-Boom grossartig

Airbnb macht den Basler Hoteliers das Geschäft kaputt und zweckentfremdet begehrten Wohnraum? Alles halb so wild, relativiert Daniel Egloff von Basel Tourismus.

Für Basel Tourismus macht Airbnb unter dem Strich beste Werbung für die Stadt. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Dreimal mehr Betten als noch vor zwei Jahren: Keine Frage, Airbnb hat in Basel zugelegt. Noch 1000 Betten mehr, und das Angebot aller Basler Hotels zusammen ist eingeholt. Für Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus, ist das durchwegs eine erfreuliche Entwicklung. Im «Regionaljournal Basel» erfährt man, wie das kommt.

Selbst für die Hoteliers stellt Airbnb eigentlich nur dann ein Problem dar, wenn professionelle Vermieter mehrere ganze Wohnungen im Internet anbieten. Der Löwenanteil der total 6500 Airbnb-Betten steht laut Basel Tourismus aber nur temporär zur Verfügung, nämlich während der beiden Weltmessen Art Basel und Baselworld.

In Zahlen heisst das: Geschätzt 60’000 durch Airbnb vermittelte Übernachtungen stehen 1,2 Millionen Übernachtungen im Hotel gegenüber. Bei solchen Verhältnissen kann Egloff an Airbnb auch für den Wohnungsmarkt keine Probleme erkennen. Er freut sich vielmehr, dass die Plattform die Stadt Basel einem neuen Kundensegment bekannt mache – Leuten mit einem kleineren Budget.

«Regionaljournal Basel»: Wie gefährlich ist Airbnb für die Hotels und den Wohnungsmarkt?

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