Die Innenstadt erwacht  sonntags langsam zum Leben

Nach der Confiserie Bachmann öffnet nun auch «Schiesser» am Sonntag. Das erfreut neben Spaziergängern und Touristen auch Basel Tourismus und den Verein Pro Innerstadt.

Das schätzen Basler und Besucher: In der Confiserie Schiesser bekommt man neuerdings auch am Sonntag einen Kaffee.

Vom Inhaber geführte Geschäfte dürfen das: Die Confiserie Schiesser am Marktplatz bedient versuchsweise am Sonntag von 10 bis 17 Uhr Gäste im Tea-Room im ersten Stock – und das lohnt sich. «Es hat einen Haufen Touristen, für sie ist unser traditionell gestalteter Tea-Room eine Attraktion», sagt Inhaber Stephan Schiesser gegenüber der «bz Basel». Ende Jahr werde er entscheiden, ob er den «offenen Sonntag» nächstes Jahr weiterführen werde.

Basel Tourismus und der Verein Pro Innerstadt ermutigen Ladenbetreiber, am Sonntag zu öffnen, um die Innenstadt zu beleben und Touristen sowie heimischen Flaneuren etwas zu bieten. Ziel sei darum, dass mehr Cafés und Läden mitmachten. Momentan sind es aber noch sehr wenige, was an den Auflagen liegen mag. So müsste «Schiesser» für den Betrieb der Ladentheke im Erdgeschoss eine Bewilligung einholen.

«bz Basel»: Die ersten wagen den Schritt

Konversation

  1. Basel ist nun Mal nicht der Nabel der Welt. Aber ich bin auch für eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. Ein Laden soll Ann offen haben, wenn es sich für ihn am meisten lohnt und das darf durchaus ein Sonntag nachmittag sein oder Freitag Abend bis 21 Uhr … Der Markt wird den Rest schon regeln.

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  2. Ich war mal mit ein paar Besuchern aus Korea Sonntag morgens zu Fuss vom Claraplatz zum Barfi unterwegs und es war wirklich kein einziger Mensch auf der Strasse. Kein einziger Mensch!
    Sie haben mich ernsthaft gefragt, ob eine Zombie-Apokalypse war oder eine heftige Epidemie tobt. Für sie war das vollkommen unverständlich!
    Ich muss zugeben, ich finde das irgendwie cool…

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  3. Ich bin mir sicher, dass Herr Schiesser der Journalistin auf Baseldytsch gesagt hat „…es het e huffe Tourischte“. Wenn die Journalistin daraus einen „Haufen“ Touristen macht, dann ist sie entweder eine Anfängerin ohne Fingerspitzengefühl oder sie stammt aus dem „Grossen Kanton“.
    Abgesehen davon ist es ein Unsinn, nur das Tea-Room zu öffen und den Laden nicht. Das ist fast wie Kino ohne Popkorn ;-).

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