Es stinkt in der Stadt, ist aber nicht so schlimm

Was liegt denn da in der Luft? Es ist der Bio-Dünger der Stadtgärtnerei.

Frühlingsdünger liegt in Basels Luft.

Ist es Hundekot? Katzenpisse? Gülle? Oder gar ein chemischer Zwischenfall? Nein. Was dieser Tage in Basel stinkt, ist harmlos. Dreimal im Jahr werden alle grossen Parkanlagen der Stadt gedüngt, denn «das Gras muss schneller wachsen, als es zerstört wird», sagt Yvonne Aellen, Leiterin des Grünflächenamtes auf Anfrage.

Seit einigen Jahren nutzt die Stadt Biodünger und fährt damit laut Aellen sehr gut. Was darin stinkt, ist Hühnermist. «Der ist hygienisiert, es gibt keinerlei Gefahren durch Krankheitserreger oder Ähnliches.» Sobald es regnet, ist der Gestank weg. Bleibt es tagelang trocken, bewässert die Stadtgärtnerei. So kommt der Dünger an die Wurzeln von Gras, Büschen und Sträuchern.

Am Donnerstag, 15. März, sind Schützenmattpark, Breitematte und Birskopf dran, am Freitag, 16. März, dann Elisabethenanlage, Margarethenpark und Merianpark. Dann ist Düngepause bis Juni.

Konversation

  1. Ja, Hühnermist hat schon ein ausgeprägtest Düftlein. Ich kenne den gut. Das hat jeder tierische Mist, der nicht vollständig verkompostiert ist.
    Der Vorteil ist, dass der in Massen anfällt bei der Massentierhaltung.

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  2. Letztes Jahr im Kannenfeldpark: Neuartiger angenehmer Kaffeegeruch. Weit und breit keine Kaffeetrinker! Aber dafür Stadtgärtner die aufklärten dass eine Beetschicht mit einer Art Kaffeesatz( oder wie das auch heissen mag)Schädlinge fernhielten.

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  3. Ist mir gestern Abend am Helvetiaplatz aufgefallen-kaum eingebogen. Aus meinen kleinen Glasabfallsack/aus den Glascontainern? Danke für die Info. Der schlimmste Gestank kommt hier sowieso aus den Auspuffrohren der uneinsichtigen Autofahrern und den Rauchern unmittelbar unter den Fenstern verdammt nochmal! Gesundheitsamts ist egal!

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