Kanton plant Terminal gegen Car-Chaos hinter dem Bahnhof SBB

Beim Bahnhof Basel SBB fahren bald noch mehr Fernbusse. Zu Stosszeiten ist die Haltestelle aber schon jetzt überlastet. Der Kanton prüft Massnahmen.

Jeweils zum Ferienauftakt gilt: Viele Busse führen ins Chaos.

Hinter dem Bahnhof Basel SBB wird es langsam zu eng für die Fernbusse. Darum plant der Kanton Basel-Stadt ein Car-Terminal in Basel, berichtet das «Regionaljournal Basel». Im Moment werde dafür eine Studie erarbeitet. Es geht um mehr Platz für die Busse und mehr Komfort für Passagiere.

Zu Stosszeiten, namentlich Ferienanfang oder Feiertage, kommt es beim Bahnhof schon heute manchmal zu chaotischen Zuständen. Die Lage verschärft sich noch einmal ab März mit den neuen Fernbus-Kursen ab Basel von Domo Reisen. Aus Sicht des Kantons reicht die bestehende Infrastruktur an gewöhnlichen Tagen derzeit noch aus.

SRF-«Regionaljournal Basel»: Bald noch mehr Reisecars am Bahnhof SBB

Konversation

  1. Der Mobilitätsbedarf verändern sich Schubweise, mit neuen Angeboten oder revidiertem Bundesgesetz beispielsweise. Die Folge davon spürte man überall im Land. Die Planer stehen mit dem Rücken zur Wand: Der im Januar 2018 aufgelegte Richtplan Basel-Stadt lässt Zweifel aufkommen, ob der Kanton genügen Kapazitäten zur Planung verfügt. Fragen zur Mobilität und Verkehrsinfrastruktur sind ausgeklammert und auf später vertagt.

    Auch wenn es schon schmerzt, zum guten Vorschlag oben (St. Jakob) eine weitere Ergänzung:

    Busterminal Nauentor
    Beim Nauentor soll es in erster Linie in die Höhe gehen. Die Planer versprechen solide Planung, wobei sie sich auf eine Masterarbeit an der ETH berufen (Die Brücke, der Reiter, das Quartier – Nahtstellen in Basel). Leider wird auch darin Langsam- oder Fernverkehr wird wenig Beachtung geschenkt. Siehe auch Interpellation des geschätzten GR Oswald Inglin zur Ausgestaltung des Projektes „Nauentor“.

    Die Vorteile:
    – Fernbusterminal mit Autobahn- und SBB-Anschluss
    – Endstadtion Flughafenbus am Centralbahnplatz ersetzen
    – Endstadtion Buslinien am Aeschenplatz ersetzen (Via Gartenstrasse)

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  2. Mein Gott, es muss wieder mal eine Studie für einen Car-Bahnhof erarbeitet werden, man prüft und testet und erfindet die Welt neu.

    Einfach eine oder zwei Buchten des ewig gesperrten Parkplatzes der Sporthalle St. Jakob öffnen und schon haben wir einen Busbahnhof, der erst noch hervorrragend mit ÖV erschlossen ist. Der Parkplatz gehört Immobilien Basel, es bleibt also in der Familie.

    Aber vielleicht habe ich einfach zuwenig an Eliteuniversitäten studiert, um auf so praktische und kostenfreie Problemlösungen zu kommen.

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    1. Vielleicht das Ganze noch überdachen, ein Ticketoffuce mit Wartehalle dazu. Und von den Busunternehmungen eine kleine Gebühr verlangen analog zu den Flughäfen und schon finanziert sich das Ganze von selbst.

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