Kanton schafft in der Innenstadt neue Spielzonen für Kinder

Die Kinder sind künftig versorgt, wenn die Eltern in Ruhe einen Kaffee trinken möchten: Das Bau- und Verkehrsdepartement stellt den Kleinen in Zusammenarbeit mit Pro Innerstadt am Rümelinsplatz, am Claraplatz und an der Klybeckstrasse neu Spielgeräte zur Verfügung. 

Um die Spielzonen in der Innenstadt werden sich Ladenbesitzer oder Gastronomen kümmern.

Kinder erhalten in der Basler Innenstadt ein bisschen mehr Raum, um sich auszutoben. Die Abteilung Städtebau & Architektur des Bau- und Verkehrsdepartements (BVD) stellt den Kleinen ab September an drei Orten Spielgeräte zur Verfügung. Ein entsprechendes Vorhaben wurde im aktuellen Kantonsblatt publiziert.

Vorgesehen sind Spielzonen am Claraplatz bei der Kirche, an der Klybeckstrasse bei der Kaserne und am Rümelinsplatz. «Wir möchten eine Mischung aus Spielgerät, Spielkiste und Sitzbank aufstellen. Die Idee ist, dass kleine Kinder bis zum Alter von acht Jahren auch in der Innenstadt Orte zum Spielen haben», sagt BVD-Sprecher Daniel Hofer der TagesWoche. So hätten auch die Kinder etwas davon, wenn die Eltern in der Innenstadt einkaufen oder einen Kaffee trinken gehen.

Nutzbar sind die Spielzonen während der Zeit, in der die Restaurants rausstuhlen und während den Ladenöffnungszeiten. Vorgesehen ist ein sogenanntes Götti-System: Demnach kümmert sich eine Gastronomin oder ein Ladenbesitzer vor Ort um die Spielzeuge, sammelt diese am Ende des Tages wieder ein und verschliesst die Spielkiste. Gemäss Hofer übernimmt Pro Innerstadt die Suche nach den Paten.

Das Projekt ist vorerst auf drei bis fünf Jahre befristet. 

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