Uni-Sparübungen beschäftigen den Landrat

Die Baselbieter SP schaut besorgt auf die Uni Basel: Nach der Veröffentlichung erster Sparmassnahmen verlangen die Sozialdemokraten eine Auslegeordnung.

Roman Brunner macht sich Sorgen um die Uni Basel: «Die Einsparungen der Leistungsperiode 2018–2021 sind für die Universität Basel nicht ohne Leistungsabbau verkraftbar, sondern haben böse Folgen für die Volluniversität.»

Brunner reicht zur ersten Landratssitzung der neuen Legislatur eine Interpellation ein, die Antworten fordert: Antworten auf die genaue Sparstrategie, die Auswirkungen auf das Lehrangebot und auch, wie die Universität gedenkt, die Sparmassnahmen zu kommunizieren. «Da dieser Abbau schleichend und individuell vor sich geht, wird die Öffentlichkeit kaum über die Vorgänge ins Bild gesetzt», beschwert er sich.

https://tageswoche.ch/gesellschaft/so-behaemmert-muss-man-an-der-uni-basel-sparen

Insbesondere werden vakante Stellen abgebaut. Aus einer unbefristeten Professur wird plötzlich eine befristete Assistenzprofessur, verschiedene Fachrichtungen werden mit einer «Brückenprofessur» zusammengespannt und einzelne Angebote gleich ganz abgeschafft.

https://tageswoche.ch/gesellschaft/der-uni-sparhammer-trifft-erste-faecher

Brunner ist irritiert, dass es überhaupt zu einem Abbau kommt: Im Landrat sei stehts betont worden, dass die Universität Basel weiterhin eine Volluniversität bleibe. Mit der jetzigen Strategie sei das nicht möglich. Er will jetzt wissen, wie das Baselbiet als Trägerkanton Einfluss auf die Spar- und Abbaumassnahmen nehmen kann. (cat)

Konversation

  1. Ja, da ist eine Nachfrage sehr sinnvoll.
    Irgendwann wird man mit Basel, Rheinfelden, Dornach und vielleicht noch anderen Orten (Lörrach, Altkirch?) am gleichen Tisch sitzen, weil man zum gleichen Distrikt, zur gleichen Region gehört. Dann wird die Universität ein wesentlicher Standortfaktor sein, was die Gegend fördert.

    Wer sein bestes Porzellan dem Altglashändler mitgibt, trinkt nachher Kaffee aus IKEA-Bechern…
    … für sehr lange.

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    1. Wer aber endlich die IKEA-Becher als IKEA-Becher erkennt und entsorgt schafft mehr Platz für gutes Porzellan. Alles eine Frage der Optik (was auch ein Beispiel für Porzellan wäre).

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