Walzwerk: Wird aus dem Kulturareal eine Wohnzone für Reiche?

In den nächsten Tagen soll das Areal in Münchenstein den Besitzer wechseln. Die neue Eigentümerin erhofft sich markant höhere Mieteinnahmen, indem sie das Gebiet zur Wohnzohne umwandelt.

Tanzet noch, solange es das Walzwerk noch gibt. (Bild: Jara Petersen) (Bild: Jara Petersen)

Die Zürcher Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment AG hat sich für 54 Millionen Franken das Kaufrecht für das Walzwerk-Areal in Münchenstein und Arlesheim gesichert. Das berichtet die «bz Basel».

Die neue Besitzerin will das Areal zum Wohngebiet umwandeln. Das Ziel: mehr Einnahmen. Momenant wirft das Areal 2,7 Millionen Franken Mieteinnahmen pro Jahr ab, aktuelle Besitzerin ist die liechtensteinische Sefer Foundation. 

Die grosse Frage ist: Was wird aus den heutigen 60 Mietern? Es handelt sich dabei mehrheitlich um Kleingewerbler. Sie sind noch nicht offiziell informiert worden, einige haben kürzlich erst zehnjährige Verträge unterschrieben. 

Die Städter kennen auf dem Walzwerk besonders die Kulturlokale «Fahrbar» und den «ersten Stock». Die TagesWoche hat die beiden Lokale vor einem Jahr porträtiert.

«bz Basel»: Das Ende des Walzwerks zeichnet sich ab

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