Warum ist es am Rhein so schön? Am Denkmaltag wird die Lebensader Basels erkundet

Am Europäischen Tag des Denkmals lädt die Denkmalpflege Basel-Stadt am Samstag zu einer Entdeckungsreise entlang des Rheins von Birsfelden bis Basel.

Die allermeisten Metropolen liegen an Flüssen. Aber nur wenige Orte sind städtebaulich so explizit aufs Wasser ausgerichtet wie Basel. Der Rhein ist Lebensader und absolutes Zentrum der Stadt. Viele Vorzeigebauten und Wahrzeichen säumen den Rhein – vom Münster über die Stadtpaläste Weisses und Blaues Haus, von der alten Universität bis hin zum Roche-Turm.

Dies hat die Basler Denkmalpflege dazu bewegt, die vielen Veranstaltungen am Europäischen Tag des Denkmals unter das Motto «Dem Rhein entlang – Basel & Birsfelden» zu stellen. Mehrere Dutzend Führungen bieten Einblicke in die Anlagen und Bauten am Rhein. Zum Teil auch in solche, in die man normalerweise keinen Eintritt hat. In die frühromantische Vischer’sche Gartenanlage zum Beispiel, einst Anwesen des Deutschritterordens, oder in die luxuriösen Wohnhäuser auf dem ehemaligen Kinderspitalareal im Kleinbasel.

Dazu wird der Denkmaltag von vielen Sonderveranstaltungen umrahmt. Zum Beispiel vom Blechbläserensemble des Sinfonieorchesters Basel, das an Bord des Personenschiffs MS Lällekönig sinnigerweise Händels «Wassermusik» intonieren wird. Oder vom Neuen Orchester Basel, das in der Maschinenhalle des Kraftwerks Birsfelden gegen die Turbinen anspielen wird.

Europäischer Tag des Denkmals 2018: «Dem Rhein entlang – Basel & Birsfelden». Am Samstag, 22. September.

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