Wasserfahrer versenken Surfer-Welle «Basel Wave»

Die Basler Wasserfahrer haben zwar nicht grundsätzlich etwas gegen die «Basel Wave». Einsprache erheben sie trotzdem.

Einsprache gegen die künstliche Welle im Rhein: Die Wasserfahrer sind mit der Standortwahl nicht einverstanden.

Die künstliche Welle für Surfer, die der Sportevent-Manager Christian Müller auf dem Rhein hat installieren wollen, wird sich dieses Jahr noch nicht auftürmen. Wie «Radio Basilisk» berichtet, werden die Basler Wasserfahrer Einsprache gegen das Projekt erheben. Und bekanntlich reicht eine einzige Einsprache, um die «Basel Wave» zu brechen.

https://tageswoche.ch/stadtleben/basler-surfer-paradies-steht-auf-wackligen-beinen/

André Rotach vom Rhein-Club Basel argumentiert gegenüber dem Radiosender: «Dort, wo man die Welle will, geht es nicht.» Der Standort oberhalb der Johanniterbrücke sei «einfach falsch».

Initiant Müller will aber nicht aufgeben. Er hofft, dass diejenigen, die Einsprache erheben, diese vielleicht wieder zurückziehen, sodass die Welle doch noch diesen Sommer zu stehen kommt.

Die Wasserfahrer sind denn auch nicht grundsätzlich gegen eine künstliche Welle auf dem Rhein. Sie haben Müller gar einen alternativen Standort vorgeschlagen: beim Novartis-Campus. Doch dieser zeigt sich davon nicht gerade begeistert. «Wir haben das bereits angeschaut» – es sei «nicht optimal dort unten», so Müller. Man wolle den Standort aber nochmals prüfen und kompromissbereit bleiben.

Am wichtigsten sei für ihn am Ende halt doch, dass die Welle überhaupt nach Basel komme, heisst es im Bericht.

«Radio Basilisk»: Surfanlage kommt vorerst nicht

Konversation

  1. … ich meine auch, dass es für Basel wichtigeres gibt, als Wellen zu schaffen wo sie nicht hingehören … ein Beispiel für wichtigeres siehe Kommentar Harrer

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  2. Basel soll liebers einmal den Rheinweg zwischen Wettsteinbrücke und Pfalz bauen, bevor mann solche Projekte in Angriff nimmt…

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    1. Ein guter Input – und/oder den Strand beim ehemaligen Kinderspital. Beides wären Projekte für die Allgemeinheit anstatt für ein paar Dutzend Freaks.

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