Weniger Unfälle auf Basler Strassen – bei Elektrovelos steigt die Zahl aber stark

835 Verkehrsunfälle auf Basler Strassen rapportierte die Polizei im Jahr 2017 – das sind 36 weniger als im Jahr zuvor. Mit nur einem Verkehrstoten weist die Unfallstatistik einen Minusrekord auf.  

Unfälle mit Elektrovelos sind immer noch relativ selten, nahmen 2017 aber mit plus 13 Vorfällen am meisten zu.

Die Gefahr, in Basel in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, ist am Dienstag- und Freitagnachmittag zwischen 17 und 18 Uhr im Hochsommer auf Nebenstrassen am höchsten. Dieses Gefahrenbild ergibt sich aus den zahlreichen Detailangaben der Unfallstatistik für das Jahr 2017.

Mit 835 registrierten Ereignissen hat die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle leicht abgenommen (minus 36). Das gilt auch für die Zahl der Unfälle mit Personenschäden: 2017 wurden 360 Leichtverletzte (minus 29) und 85 Schwerverletzte (minus 12) registriert. Die Zahl der Unfalltoten ging von 4 auf 1 zurück, was als statistischer Minusrekord ausgewiesen wird.

Mit Abstand am meisten in Unfälle verwickelt sind nach wie vor «leichte Motorwagen» (708), gefolgt von Velos (147), «schweren Motorwagen« (81), Fussgängern (74) und Motorrädern (63). Ausser bei den schweren Motorwagen (plus 5) sind die Zahlen in diesen Unfallkategorien rückläufig. Stark zugenommen, nämlich um über ein Drittel, haben indes Unfälle mit Elektrovelos. Die Gesamtzahl ist mit 33 Unfällen aber nach wie vor vergleichsweise gering.

Hauptursache der Verkehrsunfälle ist die Missachtung der Vortrittsregeln (173 Fälle), gefolgt von zu nahem Aufschliessen (117 Fälle). Bei 81 Unfällen war Alkoholkonsum eine der Ursachen (56 Auto- und 23 Velofahrer).

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