Ab Ende Jahr wird gegraben: CS realisiert das Parkhaus Kunstmuseum

Die Credit Suisse hat das Projekt für ein Kunstmuseum-Parking mit insgesamt 350 Parkplätzen übernommen. Voraussichtlicher Baubeginn ist Ende 2018. 

Ein Loch für Parkplätze: Seit 1999 wird ein unterirdisches Parkhaus beim Kunsmuseum geplant.

Nach langem Hin und Her steht das seit 1999 geplante Projekt für ein unterirdisches Parkhaus am St. Alban-Graben vor der Realisierung. «Gute Dinge wollen Weile haben», sagte Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels am Donnerstag vor den Medien.

Realisieren wird das Parking jedoch nicht wie ursprünglich geplant die Projektentwicklungsgesellschaft Parking Kunstmuseum Basel AG, sondern die Credit Suisse Funds AG. Diese hat das Projekt von der ursprünglichen Betreiberin übernommen.

«Das neue unterirdische Parkhaus mit einer Länge von 169 Metern und vier Parkebenen wird unter dem St. Alban-Graben zwischen dem Kunstmuseum und Bankverein entstehen und über insgesamt 350 Parkplätze verfügen», sagte Architekt Stefan Meyer. Die Einfahrt erfolgt via Luftgässlein durch das bestehende Parkhaus der Credit Suisse, die Ausfahrt über dasjenige Parkhaus der UBS.

100 Parkplätze bereits aufgehoben

Geplanter Baubeginn ist Ende 2018. Für das Projekt sind dreieinhalb Jahre Bauzeit vorhergesehen – davon circa 12 Monate oberirdisch und 30 Monate unterirdisch. Im Rahmen der Bauarbeiten werde «die Strassenoberfläche neu gestaltet und die Verkehrsführung am St. Alban-Graben angepasst», heisst es in einer Mitteilung.

Laut Baudirektor Wessels müssen vor der Eröffnung des Parkings insgesamt 210 oberirdische Parkplätze auf Allmend aufgehoben werden –  davon sind 100 bereits gestrichen. Die Streichung der oberirdischen Parkplätze geht aus einem politischen Kompromiss aus dem Jahre 2013 im Grossen Rat hervor.

https://tageswoche.ch/politik/kunstmuseum-parking-kommt-und-dazu-gibts-den-kreisel/

Konversation

  1. Gutes Ding?

    Wurde auch die automatische Variante geprüft?

    Mit einer automatischen Parkanlage liesse sich die Anzahl der Parkplätze auf gleicher Grundfläche verdoppeln, Emissionen auf Null reduzieren sowie Energiekosten sparen durch das Wegfallen von Belüftungs- und Beleuchtungsanlagen.

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  2. Ein weiteres Parkhaus, das tagsüber leer stehen wird. Nicht mangelnde Parkiermöglichkeiten sind das Problem für die sich beklagenden Bewohner der Agglomeration, sondern dafür zu bezahlen.

    Die Besucher unserer Stadt können heute schon für CHF 10.00 einen ganzen Tag in der Blauen Zone parken – und diese CHF 10.00 sind vielen immer noch zu teuer.

    Die Leute wollen es bequem, keinen Meter zu Fuss und gratis. Die Frage ist: wollen oder brauchen wir solche Gäste?

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  3. So ein Schwachsinn – nochmals eine Grossbaustelle in der Innenstadt. Und dies an einem Ort bei dem vor 2 Jahren bereits alles offen war (Kunstmuseum). Und in 3 1/2 Jahren ist fertig und 1 Jahr später baut Wesens den Kreisel. So kann man richtig Geld verlochen – Basel hat’s ja.

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