Interdiscount schliesst XXL-Filiale am Marktplatz und eröffnet dafür eine kleine

Nach 14 Jahren ist es vorbei: Interdiscount verlässt den Marktplatz. Mit einem kleineren Laden und einem grösseren Online-Angebot will er aber weiterhin in der Stadt präsent sein.

Noch bis Ende Februar gibt es den Interdiscount am Marktplatz, dann zügelt das Unternehmen an die Freie Strasse.

Noch bis Ende Februar thront das Signet «Interdiscount» gross über dem Marktplatz, dann ist Schluss: Das Unternehmen hat sich entschieden, nach 14 Jahren den Standort zu verlassen. Die grosse Ladenfläche im «Markthof» entspreche nicht dem heutigen Trend zu kleineren Läden, erklärt Interdiscount-Mediensprecherin Monika Sachs gegenüber dem «Regionaljournal».

Aus der Stadt verschwinden wird das Unternehmen nicht: In Zukunft findet man das Angebot gleich vis-à-vis vom Pfauen an der Freien Strasse 52. Bisher stellte Interdiscount seine Produkte auf rund 1900 Quadratmetern aus, künftig werden es noch rund 300 Quadratmeter sein. «Das ausgestellte Sortiment wird an die Laufkundschaft angepasst», so Sachs. Grossgeräte werden künftig ausschliesslich im Onlineshop angeboten.

Arbeitsplätze sollen erhalten werden

Dass Interdiscount am Standort Marktplatz kämpfen muss, ist schon seit Längerem bekannt: Bereits im vergangenen Jahr schloss das Unternehmen, das zur Coop-Gruppe gehört, sein oberstes Stockwerk und nutzte es als Lagerfläche um. Für den Wechsel nennt Sachs dennoch einen anderen Grund: «Wir überprüfen unser Filialnetz und die verschiedenen Standorte laufend. In diesem Fall hatten wir die Gelegenheit, einen sehr attraktiven Standort an der Freien Strasse mitten in der Stadt zu übernehmen.»

Trotz der geschrumpften Ladenfläche: Die 37 Mitarbeiter müssen laut Sachs nicht um ihre Arbeitsstelle bangen: «Die Mitarbeitenden erhalten ein Jobangebot innerhalb der Coop-Gruppe, welches ihren bisherigen Tätigkeiten und ihrem Kompetenzprofil entspricht. Im Interdiscount an der Freien Strasse werden 12 Mitarbeitende arbeiten.»

Konversation

  1. 37-12 =? Niemand wird entlassen, nun
    wird es Interessant was für Jobs und wo werden
    Angeboten..Dran bleiben

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  2. Endlich. Diese Filiale war ein Ärgernis. Gross wie ein Museum und mehr Aufseher als Besucher. Da wurde Geschäftsraum besetzt ohne Nutzen für die Allgemeinheit. Gut, wird der nun endlich frei.

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    1. Oder die Grossverteiler haben sie geschluckt: Radio TV Steiner, Rediffusion, Eschenmoser sowie fast sämtliche Fotofachgeschäfte. Wie hiess gleich der kleine UE-Laden an der Ecke Claraplatz (jetzt UBS)?

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    2. Thürlimann-Discount? Ich meine, die meisten der genannten waren auch schon grosse Discounter-Ketten. Einzelgeschäfte waren z.B. Lippold (kürzlich geschlossen), Winter (gibt’s noch), Burri & Burri, und früher Bernhard, der wurde aber schon vor längerer Zeit von Zihlmann übernommen. Rediffusion war ein Kabelnetzbetreiber in Zürich, der auch Geräte verkauft hat und mit der Zeit zu einer grossen Ladenkette wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Rediffusion

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    3. Ruckli-Klybeck von ID übernommen. Im TV-Shop an der Kleinhüningerstrasse ist jetzt Barbers Shop. Fotolabors gibt es noch, in den drei Fotoläden und visavis Fust Rebgasse. die beiden Frauen vom Rheinsprung. NB: An der Clarastrasse 24 hats neuen Profibildverarbeiter, anders als Stundenlabors. Kurz vor Haltestelle nach Claraplatz. Die Fotoläden können auch gross. Im Dreispitz hats noch zwei Profi-Bildverarbeiter.

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    4. Und damit wieder ein neuer Kleiderladen oder ähnliches. Die Innenstadt wird immer uninteressanter. Die Innenstadt lebt von Läden wie auch von diesem. Aber es ist ja die Absicht dies zu Tode zu beruhigen.

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    5. Apropos „Gross wie ein Museum“: Der Liegenschaftsbesitzer (Coop?) soll sich einen Ruck geben und das Gebäude für einen symbolischen Betrag dem Sportmuseum vermieten. Dürfte eh schwierig werden, einen regulären Mieter für 1900 m2 zu finden.

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