Knapp eine halbe Milliarde Franken generieren die SBB heute allein mit Mieteinnahmen aus ihren Immobilien. Und der Profit soll noch mehr wachsen – auch am Basler Bahnhof. Wie wirkt sich das auf Kunden, Geschäftspartner und Städte aus? Eine Reportage.


I. Rush Hour

«Ich bin niemand. Ich bin gar nicht da», sagt der Mann.

Es ist ein Donnerstag im Juli, kurz vor 6.00 Uhr, der Mann sitzt an einem der insgesamt drei Tischchen, die es hier auf dem Areal des Bahnhofs Basel SBB gibt, gut versteckt hinter einem Schmuck- und einem Süsswarengeschäft auf der Gundeli-Seite der Passerelle.

Der Mann Mitte 40, mittellanges, braun gewelltes Haar, rotblauer Pullover, ist definitiv jemand. Und da ist er auch. Darauf angesprochen, vollführt die Halbliterdose Feldschlösschen-Bier in seiner Hand – frisch aus dem 30 Schritte entfernten Coop Pronto, täglich offen von 05.00 bis 00.00 Uhr – plötzlich nervöse Manöver. Er insistiert: «Ich bin niemand. Bitte gehen Sie weiter, lassen Sie mich!»

Wir überlassen ihn seiner Rausch-Stunde, stürzen uns in die Basler Rush Hour, tauchen ein in den stockenden Strom der Menschen, gehen auf der Passerelle Richtung Schalterhalle. Wir, das Reporter-Team der TagesWoche, sind drei von 135’000 Menschen, die sich durchschnittlich an einem Werktag am Basel Bahnhof SBB aufhalten.

Die Passerelle ist schmal. Wenn unten Züge einfahren, wird es oben rasch eng. Das Thema ist fast so alt wie die Passerelle selbst. Schon in einem Schreiben vom 8. Juni 2011 bestätigte der Basler Regierungsrat, dass «die Passerelle insbesondere in der Hauptverkehrszeit nicht mehr den aktuellen und künftigen Kapazitätsanforderungen genügt». Angefügt steht: «Auch den SBB ist dieser Zustand bewusst.»

SBB-Sprecher Oli Dischoe sagt heute, dass aus Sicht der SBB «neben dem im Ausbauschritt 2025 finanzierten Ausbau der südlichen Perronanlage eine zusätzliche Querung zur Entlastung der Passerelle notwendig» sei. Wie und wann der Bund das entscheide, ist laut Dischoe allerdings unklar.

«Warum macht man nicht einfach die Unterführung wieder auf? Die wäre ja da», fragt sich ein Pendler.

Ankommende steigen aus den Zügen, fahren mit der Rolltreppe auf die Passerelle, gehen bis an deren Ende, fahren mit der Rolltreppe hinunter in die Schalterhalle, durchqueren sie, verlassen den Bahnhof durch einen der zwei Ausgänge, überqueren den Bahnhofsplatz bis zu ihrem Tram oder Bus oder Velo. In umgekehrter Reihenfolge machen es die Basler Pendler.

Fragt man die Leute nach ihrem Befinden, sind ihnen nur kurze Ausschnitte aus ihrem Pendler-Film zu entlocken. Sie habe «kein Problem» mit dem Bahnhof hier, sagt eine Pendlerin aus Zürich. Andere sagen ebenfalls, pendeln sei hier eigentlich «ganz okay».

Nicht alle sehen das gleich. «Ich verstehe nicht, warum man nicht wenigstens eine Rolltreppe mehr baut», sagt einer, während er sich in die Schlange vor der Rolltreppe auf dem Perron stellt. Ein anderer Mann pflichtet ihm bei: «Zwischen 7 und 9 Uhr wird es hier schon sehr eng, wenn die Leute zur Arbeit gehen». Ein Dritter sagt: «Warum macht man nicht einfach die Unterführung wieder auf? Die wäre ja da.»

Die Unterführung, die frühere Verbindung vom Bahnhofplatz zu den Perrons und zum Gundeli, wurde 2003 bei der Eröffnung der Passerelle für die Öffentlichkeit geschlossen. Seither wird sie nur noch von den SBB für logistische Zwecke genutzt.

Das Veloparking ist auch schon voll

Trotzdem herrscht nicht nur über den Geleisen, sondern auch eine Etage darunter noch heute reger Betrieb: «Jeden Tag dasselbe», sagt der Mann, der hinter einer Glasscheibe sitzt und auf 800 neonbeleuchtete Velosättel schaut. Es ist ein stetes Kommen und Gehen von Wegfahrenden und Ankommenden, hier im Veloparking.

«Hier ist schon bald voll», sagt der Mann. Es ist kurz vor 8 Uhr. «Spätestens um 10 Uhr geht hier nichts mehr.» Es gibt 820 gesicherte Velo-Abstellplätze à 1 Franken pro Tag. Dazu 1500 Gratisplätze weiter stadteinwärts. «Die sind aber oft auch schon voll», sagt der Mann. «Dann fahren die Leute hin und her, und dann beschweren sie sich am Ende bei mir.»

Immerhin: Mitte September soll endlich der Ausbau mit noch einmal rund 550 Velo-Abstellplätzen geöffnet werden. «Das gibt dann hoffentlich etwas Entlastung.»

II. Shopping-Center Schalterhalle

In die historische Schalterhalle geklotzt: das Migros-Provisorium.

An den Geschäften führt kein Weg vorbei. In der Schalterhalle gibt es keine Schalter mehr, an ihrer Stelle wurden graue Kabinen aus Stahl gebaut. Sie verdecken die Sicht auf einen Teil der imposanten Wandbilder aus den 1920er-Jahren, Silsersee, Gstaad, Jungfraujoch und Matterhorn.

Die Stahlkonstruktion gehört zum Migros-Provisorium: Der Supermarkt durfte wegen des Westflügel-Umbaus in die Haupthalle zügeln. Es ist ein Provisorium von längerer Dauer: Bezugsbereit dürfte der renovierte Westflügel frühestens im Jahr 2021 sein – mit der Migros im Untergeschoss. Bis dann, und womöglich für länger, ist die Schalterhalle ein Shopping-Center.

In der Haupthalle gibt es 11 Food-Schalter und 14 Sitzplätze.

Nicht weniger als elf Food-Schalter, der vorübergehend eingebaute Supermarkt nicht eingerechnet, buhlen um Kundschaft. Schilder prangen über den leuchtenden Auslagen: «Gipfel / Sandwiches / Frucht & Müesli / Salate / Torten / Patisserie / Gebäck / Canapés / Menus / Grill / Hot-Snack.» Shopping, nicht Mobilität, ist hier längst Hauptsache. Elf Essgelegenheiten kommen hier auf 14 Sitzplätze – die Bänkchen beim Treffpunkt, nach oben gewölbt und ohne Lehne, laden nur zum kurzen Verweilen ein. Liegen ist unmöglich.

Ein Mann, Mitte 50, setzt sich auf die Bank, in der Hand einen Becher Kaffee. Er ist Schotte, soeben aus Luxemburg angekommen. Er ist auf der Durchreise und besucht einen Freund in Wohlen. Vor 20 Jahren, sagt er, war er das letzte Mal in Basel. «Das Gebäude kenne ich noch. Aber hier drin sieht alles anders aus. Überall diese Essstände! Die Lasagne sieht aber gut aus.»

Das denken sich auch andere. Langsam aber sicher füllt sich die Halle mit Hungrigen. Aus dem Flughafenbus steigt eine Gruppe Japaner. Sie rollen ihre Koffer Richtung Eingang, bleiben dort staunend stehen, suchen Orientierung. Und behindern unabsichtlich das Gewimmel der Passanten.

III. Vor dem Bahnhof

Draussen scheint die Sonne. Ein Obdachloser liegt auf dem Boden. Der Mann scheint zu schlafen. Auf der Bank daneben sitzen Männer mit Dosenbier. Einer hockt auf dem Boden daneben, packt seinen Rucksack, rollt seine Matte neu zusammen. Hier, vor dem Bahnhof, ist öffentlicher Grund. Drinnen gilt die Bahnhofsordnung. Artikel 1 untersagt «sitzen und liegen auf Boden und Treppen».

Aus diesem Grund fallen die Obdachlosen und sozial Schwachen im Bahnhof weniger auf als vor dem Gebäude. Im Bahnhof sind sie meistens in Bewegung, sonst kommen bald die Polizisten in ihren neongelben Westen. Meist freundlich, aber bestimmt.

Bei unseren Gesprächen mit Pendlern – rein zufällige Stichproben – gibt es niemanden, der sich an den Biertrinkern wirklich stört, so lange sie nicht den Weg versperren. «Die gibt es überall», sagt ein Pendler. «Irgendwo müssen die ja sein. Wenn die nicht hier sind, dann gehen sie zum Barfi. Ist das besser? Also mich stört das nicht», sagt ein älterer Herr, Mitglied einer Senioren-Wandergruppe.

Die Promo-Aktion ist vorbei

Auch vor dem Bahnhof gibt es Einsätze gegen Leute, die zu lange am selben Ort sitzen – laut einem Betroffenen regelmässig: Die TagesWoche wurde Zeuge einer Personenkontrolle durch Grenzwächter.

Grenzwächter schikanieren Obdachlose am Basler Bahnhof


Trams und Busse kreuzen sich – ansonsten ist nicht allzu viel los auf dem Bahnhofplatz, der schön altmodisch Centralbahnplatz heisst. Wir gehen zurück durch den Eingang, in die Halle, auf die Rolltreppe. Am frühen Nachmittag ist auch auf der Passerelle weit weniger los als zur Rush Hour.
Der Mann auf der Gundeli-Seite, der laut eigenen Angaben gar nicht da ist, schläft seinen Rausch mittlerweile mit dem Kopf auf der Tischplatte aus. Es wird kein langes Nickerchen: Ausgerechnet jetzt kommen ein paar Handwerker, um die Tische abzubauen. Ein Sponsor hat die Tische hier aufgestellt. Nun ist die Promo-Aktion vorbei.

Ein Mann, der laut eigenen Angaben niemand ist, schläft am Bahnhof Basel SBB seinen Rausch aus.

Stattdessen werden ein paar Bänke angeliefert.

Der Tischplatten-Schläfer ist bald nirgends mehr zu sehen. Als «Randständige» bezeichnen Medien Menschen wie ihn landauf, landab. «Das Wort mögen wir gar nicht», betonen Manuela Jeker und Yvonne Bürgin, Co-Leiterinnen des Schwarzen Peter, des Vereins für Gassenarbeit. Der Bahnhof SBB sei für die Menschen im öffentlichen Raum ein «Begegnungsort und sozialer Treffpunkt, so wie wir uns am Rheinbord, am Birsköpfli oder sonstwo treffen». Die Menschen: Teil der Gesellschaft, nicht irgendeines Randbereichs, sondern mitten aus ihr heraus.

Alle Jahre wieder würde Politik gemacht auf Kosten der Menschen, die vor dem Bahnhof sitzen – zuletzt bei den Wahlen im vergangenen Jahr, als die SVP die Situation zum grossen Problem hochzukochen versuchte. Die Polizei konnte die beschriebenen Sachverhalte allerdings nicht bestätigen.

Offizielle Zahlen zur Obdachlosigkeit in der Schweiz gebe es nicht, sagen die Gassenarbeiterinnen vom Schwarzen Peter. Sie wüssten aber von mindestens 380 Personen in Basel ohne festen Wohnsitz – diese lassen ihre Post zum Schwarzen Peter schicken. Doch längst nicht alle Menschen, die am Bahnhof verkehrten, seien obdachlos: «Viele wohnen in prekären Verhältnissen in Einzimmerwohnungen», so Jeker und Bürgin.

IV. Goldgrube RailCity

Neu schlagen die SBB selber harte Töne gegen die aus ihrer Sicht unerwünschten Menschen an. «Randständige und Taxis sollen Platz machen», titelte die «Schweiz am Wochenende». Der Chef der SBB-Sparte Immobilien, Jürg Stöckli, machte klar, was er von Biertrinkern vor Bahnhöfen hält. Im Zusammenhang mit der Situation am Bahnhof Bern sagte er: «Oftmals stehen und sitzen sie tagelang trinkend und rauchend vor den Haupteingängen. Das wirkt sich negativ auf die Aufenthaltsqualität der Restaurant-Gäste aus.» Zwar sei es öffentlicher Raum, also für alle, aber «es müssen sich alle anständig benehmen», liess sich der SBB-Immobilien-Chef weiter zitieren.

Der durchschnittliche «Randständige», das hat eine Studie des Nationalfonds aus dem Jahr 2008 ergeben, ist 35 Jahre alt und männlich. Nur wenige Schweizerinnen und Schweizer empfinden laut der Studie grosse Ablehnung oder Angst vor ihnen – überwiegend sei Betroffenheit die Reaktion.

In Basel seien die SBB mit der Stadt im Gespräch, sagt Stöckli – ebenfalls wegen des Vorplatzes. Denn die SBB wollen mit ihrer RailCity Einfluss auf die Städte nehmen – weit über die Bahnhofsareale hinaus. Jedenfalls ist das laut «Schweiz am Wochenende» der Plan: Taxis, ÖV und alles, was nicht brav in Restaurants oder Läden konsumiert, ist dem Konzept der Bundesbahnen im Weg.

Die Stadt weiss von nichts

Stöckli würde am liebsten das Verkehrskonzept von Basel-Stadt umgestalten: «Wir machen gemeinsam mit dem Kanton Basel-Stadt eine grosse Auslegeordnung, um zu prüfen, ob es nicht Sinn machen würde, einige Haltestellen vor dem Bahnhof anderswo zu platzieren», sagt er der «Schweiz am Wochenende».

Das Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt teilt die Pläne der SBB für den Centralbahnplatz nicht.

Die Aussagen sorgen beim Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt für Kopfschütteln. Nicole Stocker, Sprecherin des Bau- und Verkehrsdepartements, sagt auf Anfrage: «Es gibt keine Bestrebungen, eine Vielzahl von Tramhaltestellen vom Centralbahnplatz zu entfernen und auf den geplanten künftigen Margarethenplatz zu verlegen.»

Ganz im Gegenteil: «Bei der heutigen Margarethenbrücke soll eine zusätzliche Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr entstehen, damit wir die dringend benötigten zusätzlichen Kapazitäten schaffen können.»

Der Bahnhof um 6.32 Uhr: Noch ist nicht allzu viel los vor dem Gebäude.

Die Taxifahrer klagen, sie seien längst weiter weg vom Bahnhofseingang als früher. Der Weg für Kunden sei viel länger geworden, sagt einer von ihnen – und für Gehbehinderte eine Zumutung. «100 Franken weniger Umsatz am Tag» mache er deswegen, sagt ein anderer. Auf der Gundeli-Seite wurden die Taxis um die Ecke verlegt, hinter den Coop. Ein Schild weist den Weg – ein Ortsunkundiger würde ihn kaum finden.

Sogar die SBB widersprechen auf Anfrage ihrem Immobilien-Chef. Für den Basler Bahnhofplatz gebe es «keine konkreten Pläne», vielmehr finde «im Rahmen einer umsichtigen Zukunftsplanung mit den zuständigen Behörden regelmässig ein offener und konstruktiver Austausch statt», sagt Mediensprecher Oli Dischoe.

Der Bahnhof wird die zusätzlichen Kapazitäten nicht so schnell bereitstellen können. Während der West-Umbau auf Kurs ist, herrschen beim dringend nötigen Rest ein Planungschaos und Unsicherheit – angefangen beim Zeitplan.

Am Erfolg des Sektors SBB Immobilien ändert das nichts. Eine Schalterhalle als Shopping-Center – eine weitere Goldgrube im SBB-Portfolio. Die Immobilien-Sparte wächst rasant: Die Mieterträge von Dritten sind von 378,8 Millionen Franken im Jahr 2012 auf 450,8 Millionen im Jahr 2016 gestiegen. Eine Zunahme um 72 Millionen Franken – 19 Prozent – in nur vier Jahren.

V. Kleine kämpfen ums Überleben

Wie wichtig der Anteil der Mieten für die SBB ist, zeigt ein Vergleich: Der Gesamtertrag der Sparte Immobilien betrug im vergangenen Jahr 787 Millionen Franken, die Mieteinnahmen machten über die Hälfte (57 Prozent) davon aus.

RailCity, das bedeutet Big Business. Nicht nur für die SBB: 1,587 Milliarden Franken betrug der Drittumsatz allein an den 32 grössten Schweizer Bahnhöfen, vermerken die Bundesbahnen im Geschäftsbericht 2016.
Die SBB verdienen an den Geschäften in ihren Bahnhöfen mit: «Die sind bei allen am Umsatz beteiligt», sagt ein Pächter zur TagesWoche. Seinen Namen möchte er nicht in der Zeitung lesen – aus Angst vor negativen Folgen, wie er sagt. «Früher pflegte man hier ein partnerschaftliches Verhältnis. Man kannte sich. Jetzt wechseln die Bahnhofs-Manager alle zwei Jahre, und die können eh nichts selber entscheiden», sagt er.

Die Tage der kleinen Geschäfte seien gezählt, meint der Pächter: «Die wollen hier ihre grossen Mieter, die einen gewissen Umsatz pro Quadratmeter erzielen.» Für andere sei kein Platz. «Darum überleben hier am Ende nur die grossen Ketten», sagt er.

Der Kostendruck am Bahnhof sei enorm: Der Mann spricht von mehr als 300 Prozent Mietkostensteigerung pro Quadratmeter in den vergangenen 15 Jahren. Ein zweiter kleiner Pächter – auch er möchte anonym bleiben – bestätigt: «Bald sind hier alle weg. Die SBB nehmen immer mehr, bis wir verschwinden.»

Unterwegs Richtung Rolltreppe: Eine Passantin neben einem der provisorischen Bauten hinter der Schalterhalle.

Konversation

  1. Wir haben ein Luxusproblem.
    Bis auf ein paar wenigen geht es allen GUT.
    So konnte der Service Publik vom Volk abgelehnt werden.
    Im Aargau kommt die Postschliessungen nicht gut an,
    jetzt werden Unterschriften dagegen gesammelt.
    Das Volk hat Nein gesagt- Punkt.
    Nur darf eines nicht vergessen werden die SBB, die Post
    sind Volksbetriebe, einfach Privatisiert ( Aktien sind alle beim Bund ), jetzt Bezahlen wirdas ganze nochmals für irre Kaderlöhne und fehl Investitionen.
    Wie oft gibt es Sprüngli im Bahnhof Zürich?
    Welche Geschäfte sind dort von Migros und Coop unter einem
    anderen Namen?. Auch diese Genossen nehmen uns aus,
    weil es keine Alternativen mehr gibt für Nischen Player.
    Infolge irrer Mietpreise x- quadrat.

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    1. Sie müsse ja nicht bei Lindt einkaufen.
      Es gilt das Gesetz der Nachfrage.
      Wenn niemand mehr bei Lindt oder ändern grossen Ketten McDonald etc. einkauft verschwinden sie ganz schnell wieder.
      Der Kunde könnte König sein, er wll es ja aber gar nicht.
      Logisch wenn 95 % lieber einen Junkfood Hamburger isst, verschwindet der kleine Beitzer nebenan.
      Es ist aber so einfach den Fehler bei andern zu finden als seber sein Verhalten in Frage zu stellen.

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  2. Wird jetzt dieser Beitrag dazu benutzt um auf der TAWO rumzuhacken?
    Ich weiss nicht ob das jetzt nachträglich eingebaut wurde, aber ich kann auf jeden Fall jedes Video an und abstellen, wie üblich.
    Kann mit jemand das Problem erklären?

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    1. Warum herumhacken? Es gab Grund zu beanstanden.
      Sowie man den Artikel anklickte liefen alle Videos mit Ton. Das stört doch beim Lesen. Ich will doch als Leser bestimmen, wenn ich die laufen lassen will und sehen.
      Ich weiss ja nicht, ob das von der TW unabsichtlich oder gewollt so war.

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  3. Was ich mich frage, hat die TaWO eigentlich die Leute im Bahnhof gefragt ob Sie ihr Bild in der Zeitung sehen möchten? Auf der einen Seite nach Datenschutz bei Obdachlosen schreien und beim nächsten Artikel normalen Besuchern des Bahnhofs dies nicht zu gewähren ist etwas gar dreist. Hatte die TaWo überhaupt eine Bewilligung für die Aufnahmen im Bahnhof? Das würde immerhin die Artikel erklären. Immerhin muss man das ausegegebene Geld ja auch wieder reinholen: https://company.sbb.ch/de/medien/sbb-media-center/film–fotoaufnahmen-auf-sbb-gebiet/konditionen.html

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    1. Ihre Sorge ist rührend. Seien Sie versichert, dass wir die notwendigen Bewilligungen eingeholt und die Persönlichkeitsrechte der Menschen am Bahnhof respektiert haben.

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    2. Das hab ich mich auch gefragt.

      Dass einfach die Videos so abgespielt werden, finde ich auch eine Frechheit. Ich möchte selbst bestimmen ob und wann ich etwas schaue. Oder ist das jetzt der neue Clou, welcher die Schwarzweissfotos ersetzt als neuen Spleen?

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  4. Warum müssen eigentlich die Restaurants keine eigenen Toiletten zur Verfügung stellen, so wie alle anderen Restaurants in der Stadt auch? Reicht das teure Zahl-WC McClean wirklich aus? Warum fordert der Wirteverband hier nicht gleichlange Spiesse?

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    1. Das ist meines Erachtens eine ernsthafte Frage. Eigene Toiletten müssen nicht unbedingt sein, aber ein Gratis-Abort wäre in diesem Konsumtempel schon angebracht.

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    2. In Zürich, gehe ich gerne ins Nordsee.
      Dort bekomme ich einen Jeton für die
      Toilette als Gast.
      In Basel nicht, wie in allen anderen
      Bahnhofbetrieben in Basel auch nicht. Obwohl in jeder
      Gaststätte von Basel ein WC für Männlein und
      Weiblein vorgeschrieben ist. Herr Wessels, wann ist ihr Departement gewillt diesen verstoss zu BEENDEN?.

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  5. Vermutlich findet es die Tawo besonders originell, eine Seite ungefragt mit Tönen zu hinterlegen. Ich finde das nicht originell, sondern eine – naja, ich brauch das Wort jetzt mal: Frechheit. Ok, ich muss die Seite ja nicht lesen. Aber ob das wirklich das Ziel der Tawo ist?

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    1. Es könnte ja sein, also eventuell, vielleicht, so ganz grundsätzlich, dass ich am Computer noch andere Dinge mache, während ich hier lese (z.B. telefonieren oder/und im Hintergrund ein Überwachungsprogramm laufen lassen oder auch einfach Radio hören), und darum den Ton nicht abschalten kann oder will. Ein Schalter _auf der Seite_ wäre das Allermindeste.

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    2. Ihr TagesWöchler werdet immer merkwürdiger. Sorry, wir wollen nicht belästigt werden. Randständige haben Menschenrechte, und diese sollten auch geschützt werden. In Basel funktioniert das Miteinander jedoch nur deshalb so gut, weil es koordiniert wird. In dieser Situation kann der Gutmensch dann immer nach mehr Offenheit rufen und hat immer recht. Wenn Behörden und Polizei diese Koordination aber nicht mehr übernehmen würden, hätten wir in kürzester Zeit Zustände, die niemand will.

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  6. Bahninfrastruktur kostet viel Geld.

    Entweder zieht die SBB dem potenten Mieter am Bahnhof, dem Kunden im Zug oder dem Steuerzahler zuhause das Geld aus der Tasche.

    Entscheiden Sie selber welche Variante Ihnen am besten gefällt.

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    1. Sie ziehen überall: den Kunden mit dem halben Tarif immer noch genug, den Mietern… und uns Steuerzahlern und uns Autofahrern ( merke: der Autofahrer zahlt dreimal Steuern im Gegensatz zum Bahnfahrer).

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  7. Was für eine langweilige Reportage. Ich habe nach der Hälfte nicht mehr weitergelesen. Vielleicht kommt das Interessante ja am Schluss. Eine Frage hätte ich aber: Weshalb geht der Umbau des Westflügels so lange (4 Jahre)? Wieso kann man das nicht in ein paar Monaten, max. 1 Jahr bewältigen? Das in einer Zeit, wo Hochhäuser in kürzester Zeit hochgezogen werden.

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    1. Es geht immer schneller und einfacher, etwas Neues aus dem Boden zu stampfen, als etwas fachgerecht zu renovieren und zu erweitern – weil da gibt es zahlreiche Dinge, die da kommen: Denkmalschutz, dann der laufende Betrieb etc. Ich denke, da liegt das Problem.

      Ich frage provokant: wieso nicht alles für ein Jahr zusperren und den Bad Bf provisorisch als Ersatz?

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  8. Das passiert wenn ein stattliches Unternehmen (Halb-)privativisiert wird. Es muss nach unternehmerischen Gesichtspunkten geführt, ergo so viel Gewinn wie möglich erzielt, werden. Die SBB nutzt hier sicher ihre Vormachtsstellung aus, das ist aber nicht weiter verwunderlich, das würde jedes Unternehmen machen. Um dies zu verhindern muss der Eigentümer, die Eidgenossenschaft, einschreiten. Das wird aber nicht passieren, weil so etwas wohl unpopulär wäre.

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    1. Was beklagen Sie sich eigentlich, egal ob Halbprivat oder Vollstaatlich. Das Geld muss erwirtschaftet werden, entweder über Mieten und Preise (Halbprivat) oder über Steuereinnahmen (Staatlich). Gratis ist nichts im Leben, ausser vielleicht sozialistische Fantastereien.

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    2. Der Eigentümer (der Bund) wird/muss nicht einschreiten, weil er der Auftraggeber an SBB-Immobilien ist, u.a. in/an den Bahnhöfen die grösstmögliche Mietzinsrentabilität herauszuholen…!

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    3. Mit den Einnahmen von SBB Immobilien finanziert die SBB die anderen Divisonen der SBB, so u.a die immensen Kosten der Infrastrukturerhaltung. Fehlen diese Gelder, werden die Billettpreise erhöht. Deshalb unterstütze ich die Strategie von SBB Immobilien, da ich auch weiterhin zu zahlbaren Preisen mit dem Zug verreisen will.

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  9. Als der Bund die Pensionskasse der SBB Angestellten vom Bund abtrennte und die Pensionskasse SBB gegründet wurde, sparten unsere lieben Politiker bauernschlau und finanzierte sie ungenügend aus.
    Ohne die enormen Leistungen der Kollegen der SBB-Division Immobilien hätte ich nicht nur ein paar Jahre Sanierungsbeiträge a fond perdu einbezahlt, sondern auf immer und ewig.
    Wer sich also über die Vorgehensweise von SBB Immobilien ärgert, der soll seinen Ärger auf unsere Politiker lenken. Die haben sich einmal mehr ihrer Verantwortung entzogen und ein Problem nicht gelöst, sondern abgeschoben.

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