Gschwind sorgt für Ärger – und die Herbstmesse mal anders

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

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Monica Gschwind streicht zwei Stunden Deutsch

  • Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland (LVB) übt heftige Kritik an Bildungsdirektorin Monica Gschwind, wie die «Basler Zeitung» berichtet.
  • Offenbar hat die FDP-Regierungsrätin die Laufbahnverordnung geändert – und das hat Auswirkungen auf die heutigen Drittkässler und deren Lehrkräfte.
  • So wird ab dem Schuljahr 2017/2018 eine Schulwoche als Blockwoche definiert und im letzten Semester werden zwei Deutschlektionen pro Woche gestrichen. Dies, damit die Lehrer die Schüler bei der Projektarbeit betreuen können.
  • Der LVB hat diese gewichtige Änderung, die rückwirkend auf den 1. August 2016 in Kraft gesetzt wurde, allerdings erst vor Kurzem erfahren. Der Verein erachtet es als Problem, dass zwei Deutschlektionen pro Woche ersatzlos gestrichen werden.
  • Die Direktion von Monica Gschwind bestreitet, dass die Lehrer nicht informiert worden seien. So habe das Amt für Volksschulen die Schulleitungen über die Änderung informiert.

Monica Gschwind distanziert sich von ihren Wahlhelfern

  • Auch die «bz Basel» beschäftigt sich mit Monica Gschwind: So gehe die FDP-Regierungsrätin immer mehr auf Distanz zum Komitee «Starke Schule Baselland».
  • Pikant: Das Komitee ist massgeblich daran beteiligt, dass Gschwind in die Baselbieter Regierung gewählt wurde.
  • Heute sagt Gschwind über das Komitee, das letzte Woche eine neue Initiative eingereicht hat: «Offenbar braucht das Komitee Starke Schule noch mehr Zeit, um zu verstehen, dass ein Miteinander besser ist als ein Gegeneinander.»

Zu wenig Schwarzarbeitskontrollen durchgeführt

  • Spezialisten führten im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco und der Baselbieter Volkswirtschaftsdirektion eine Untersuchung durch. Sie wollten herausfinden, was mit den Geldern passiert ist, die der Bund und der Kanton für diese Schwarzarbeitskontrollen bezahlt hatten.
  • Der Verdacht, dass zu hohe Löhne bezahlt worden seien, habe sich nicht bestätigt und in den Jahren 2010 bis 2013 seien keine öffentlichen Gelder zweckentfremdet worden.
  • Wie das «Regionaljournal Basel/Baselland» aber berichtet, wurden die Spezialisten für Wirtschaftskriminalität anderswo fündig: So seien sie in der Buchhaltung der Kontrollstelle auf diverse Mängel gestossen. Auch seien mit den 650’000 Franken, die Bund und Kanton der Kontrollstelle zahlten, im Jahr 2014 viel zu wenig Kontrollen durchgeführt worden.

Die Herbstmesse in Schwarzweiss

An der Herbstmesse sind die farbigen Lämpchen und Leuchtschriften ein dankbares Sujet. Unser Fotograf kümmerte sich aber nicht drum: Hans-Jörg Walter hat die Lampen ausgeknipst. Mit Blitz und in Schwarzweiss wirken die Bilder der Bahnen und ihrer Besucher seltsam – und trotzdem spektakulär.




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