Die Zeit wird knapp für Basel Tattoo 2012

Das Komitee «Heb Sorg zum Glaibasel» zieht eine Beschwerde gegen Basel Tattoo vor die Baurekurskomission. Solange diese keinen Entscheid fällt, dürfen die Veranstalter nicht mit dem Aufbau beginnen. Damit könnte es für Basel Tattoo 2012 knapp werden.

Die Macher des Basler Tattoo haben auch vor dem Appellationsgericht verloren.

Das Komitee «Heb Sorg zum Glaibasel» zieht eine Beschwerde gegen Basel Tattoo vor die Baurekurskomission. Solange diese keinen Entscheid fällt, dürfen die Veranstalter nicht mit dem Aufbau beginnen. Damit könnte es für Basel Tattoo 2012 knapp werden.

Zusammen mit Anwohnern reichte das Komitee «Heb Sorg zum Glaibasel» Beschwerde gegen Basel Tattoo ein. Am 16. März gab die Allmendverwaltung bekannt, nicht auf diese Beschwerde einzutreten. Wie das Regionaljournal Basel Baselland heute morgen berichtete, zieht das Komitee die Beschwerde an die nächste Instanz, die Baurekurskommission, weiter. «Der Anwalt des Komitees hat heute die Rekursbegründung bei der Baurekurskommission eingereicht», bestätigt Thomas Mächler, Präsident des Komitees «Heb Sorg zum Glaibasel».

Die hängige Beschwerde hat eine aufschiebende Wirkung. Die Veranstalter von Basel Tattoo können also nicht mit dem Aufbau beginnen, bevor die Baurekurskommission die Beschwerde nicht behandelt hat. Das Verfahren werde schätzungsweise zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen, berichtete das Regionaljournal. Ursprünglich hatten die Veranstalter geplant, Ende Juni mit dem Aufbau zu beginnen. Erik Julliard, Produzent und CEO des Basel Tattoo, sagt, dass zurzeit noch juristische und inhaltliche Abklärungen vorgenommen werden. Noch ist also unklar, wie Basel Tattoo vorgehen wird.

Die Allmendverwaltung hatte das beschwerdeführende Komitee und Basel Tattoo zu einem Gespräch eingeladen. Da Julliard verhindert war, nahm Operations Manager Andreas Brütsch den Termin, am 25. Januar dieses Jahres, für Basel Tattoo wahr. Dieser hat sich nach dem Geschmack von Thomas Mächler, Präsident des Komitees «Heb Sorg zum Glaibasel», zu wenig kooperativ gezeigt. «Er erklärte lediglich, es sei nicht möglich, die Toilettenanlagen anderswo als auf der Rasenfläche unterzubringen.» Jedoch sei dies in den vergangenen Jahren problemlos möglich gewesen, so Mächler. Hätte sich der Vertreter von Basel Tattoo dazu bereit erklärt, die Grün- und Mergelfläche – den gestampften Boden also – frei zu lassen, dann hätte das Komitee keinen Rekurs eingereicht.

Dem Basel Tattoo bleibt noch die Möglichkeit gegen die aufschiebende Wirkung zu rekurrieren.

Konversation

  1. Hat sich was mit „Heb sorg“. Ich möchte mal gerne wissen was das für Heuchler sind mit Ihren tollen Sprüchen. Sicher fahren die meisten von denen fleissig mit dem Auto durch die Gegend und verstinken den anderen das ganze Jahr lang die Luft. Vielleicht sollte dann die ganze Besucherschaft des Tatoo zusamen mit dem Tatoo-OK eine Samelklage auf Schadenersatz gegen dieses Kommitee anstrengen. Gegen laufende Bausünden am Messeplatz von zwei völlig überbewerteten Arschitektchen (man verzeihe mir den Tippfehler), welche die Stadt echt verschandeln schreit keiner. Die R0oche hat wenigstens rechtzeitig gemerkt und denen einen verdienten Tritt in den Hintern verpasst. Die Kasper im Rathaus sind für eine solche Erkenntniss nicht intellent genung. Aber wegen einem Tatoo von dem nach ein paar Wochen nichts mehr zu sehen ist wird laut geschrien. Prost! Da gönn ich mir doch lieber ein Unser Bier. das ist die bessere Flasche.

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  2. jetzt kann die Regierung und der Stadtpräsident beweisen dass solch wichtige Anlässe prioritär und als Chefsache zu behandeln sind! Ich erwarte von meiner gewählten Regierung dass jetzt klar und schnell gehandelt wird! Dass Problem aussitzen geht hier nun einfach nicht.

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  3. Ich war noch nie am Tattoo und werde es wohl auch in Zukunft eher nicht sehen. Es scheint mir aber nicht wesentlich, ob man die Verantstaltung nun mag oder nicht (oder ob man deren Haltung bei der Öffnung zum Rhein nicht teilen will). Wichtig ist, dass in dieser Stadt Veranstaltungen passieren, welche Leute von hier und auswärts erfreuen. Und eigentlich müsste der Regierungspräsident jedem Veranstalter persönlich danken, der etwas auf die Beine stellt (ohne Subventionen..) Dies bereichert die Stadt Basel lebensqualitativ und kulturell, ganz gleichgültig ob dies nun ein Punk-Openair, ein Sängerfest oder ein Militärmusik-Festival ist. In der Vielfältigkeit liegt der Charme einer Stadt. Viele Leute scheinen sich zuwenig bewusst, dass es anderswo Städte gibt unter dem Prädikat ‚Tote Käffer‘, in ähnlicher Grösse wie Basel. Solche Städte wären dankbar, es würde sich ein Veranstalter der grössten Kunstmesse der Welt dort niederlassen. In Lörrach zieht eine ganze Kleinstadt mit, wenn es darum geht, inmitten das Stimmen-Festival abzuhalten und man ist stolz darauf. Hier scheinen Etliche etwas Mühe zu haben, dass publikumswirksame Events über die Bühne gehen. Eigentlich kann es gar nicht genug Festivals geben, für die Menschen von hier und von sonstwo. Ich hoffe, die Parteien finden sich noch zum eigentlich guten Basler Kompromiss.

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  4. Warum es Basel Tattoo nicht möglich sein soll, die Toilettenanlagen anderswo als auf dem „Rasen“ zu platzieren, ist schleierhaft.
    Warum „Heb Sorg zum Glaibasel“ verlangt, dass auch die Mergelfläche frei zu lassen sei, ist schleierhaft.
    Wenn beides zutrifft, dann sind dies doch schlichte Kleinkindereien.
    Zur sog. „Rasenfläche“ auf dem Kasernen-Areal : RASEN gibt es dort seit der letzten Herbstmesse, also schon lange nicht mehr. Es wäre gut, jemand von „Heb Sorg …“ nähme einen Augenschein, statt aus der Ferne zu argumentieren.

    Vorschlag zur Güte : Basel Tattoo nutzt das Brachfeld und rollt danach Rasen aus, wie man es von Fussballfeldern her kennt.

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  5. Sehr geehrte Frau Lachenmeier
    Einmal mehr regt sich ganz Basel über Ihre Tätigkeit auf. Das Basel Tattoo bring der Stadt Basel und der ganzen Region unheimlöich viel Werbung und auch konkrete Wirtschaftsleistungen (Hotels, Restaurants und Vereinen). Die Anwohner werden bevorzugt behandelt und erhalten Gratiseintritte. Der Platz vor der Tribüne kann ausserhalb der Vorstellung absolurt benutzt werden. Wie kommen Sie als „Grüne“ überhaupt dazu diesen Anlass verhindern zu wollen. Ein Grossrätin, die der Stadt Basel nur schaden will, ist nicht tragbar und ich fordere Sie auf umgehend zurückzutreten, sollten Sie diesen Kurs weiter fahren.

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  6. Es gibt doch überall Stänkerer welche gegen den Vortschritt sind. Es ist doch erstaunlich dass mann gegen einen Anlass welcher in kurzer Zeit Welterachtung erlangt hat Steine in den Weg legt. Es ist nicht nur in Basel so, es gibt in der Schweiz einige Veranstaltungen und Einrichtungen welche immer von einer Klique bekämpft werden. Auch wenn sie nur auch an den Flughafen in Kloten denken, er wurde seinerzeit weit von den Aglomeration gebaut un jetzt ist er mitten drinn, und wird von allen Seiten bekämpft wegen dem Fluglärm. Wie im Kleinbasel man sollte sich vorher überlegen ob man einen anlass bewilligen will und nicht nachher ihm Steine in den Weg legen.

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  7. Das Tattoo wirtschaftet erfolgreich, warum sollte man es bitteschön verhindern? Auch die, die sich den Eintritt nicht leisten können haben etwas davon: Umzug durch die Stadt, Dudelsack- und Trommelmusik auch ausserhalb des Geländes und auch einmal ein Feuerwerk. Das ist Kultur, die beim Volk ankommt. Und hier wirt auch Mehrwert generiert! Es braucht mehr davon und weniger Subvenzionen für Kultur, die niemand interesiert!

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  8. Ein Fortschritt? Militärmusik-Paraden gibt es schon seit Menschengedenken. Trara, trara und bumbum. Pulverdampf und Lärm, das sind die Drogen welche den in die Kriege gezwungenen Unfreiwilligen verabreicht wurden, um sich Tod schiessen zu lassen. Nicht eher ein Rückschritt?

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