Leere Messehalle? Volles Fischglas!

Der Grosse Rat hat entschieden: Das Ozeanium soll kommen. Aber warum ausgerechnet zur Heuwaage? Es gäbe naheliegendere Standorte! 

Jetzt wissen wir also, was es braucht, um einen «Unort» aufzuwerten, wie sich der Präsident der Bau- und Raumplanungskommission während der Ozeanium-Debatte im Grossen Rat ausdrückte.

Da hätten sich mit Verlaub auch andere Standorte für das Ozeanium angeboten. Zum Beispiel im Kleinbasel. Seit die grossen Fische der Uhrenbranche weggezogen sind, wird der Messeplatz vor allem seiner zweiten Worthälfte gerecht.

Nicht überzeugt? Dann schauen Sie sich bitte unsere Nutzungsvorschläge an. Sonst wird die Messehalle ganz unbeabsichtigt doch noch zoologisch – zu einem Weissen Elefanten nämlich. (nü)

https://tageswoche.ch/politik/joel-thuering-will-in-der-messe-statt-tickenden-uhren-bald-das-herbschtmaess-gloeggli-hoeren/

Konversation

  1. Ein toller Brainstorm-Input und erst noch kreativ zum weiter Denken anregend bebildert.
    Durchaus seltsam, dass die Messe nicht selber auf alternative Hallen- und Raumnutzungen kommt, die wohl nicht soviel Rendite versprechen. Offensichtlich zieht man Verluste einer weniger rentablen Nutzung vor. Also lieber die Traube auf dem Dach als den Spatz in der Hand, schliesslich sind wir Basel World.

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  2. Schöne Bilder. Bei mir hinterlässt dieses Ozeanium-Projekt einen seltsamen Eindruck, bizarr-hasardeurmässig, wie ein reales Ryan-Trecartin-Video in der Kunstmetropole Basel.

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  3. Ein Ozeanium braucht Parkplätze, die gibt es an der Messe.
    Alles andere ist einmal mehr Grössenwahnsinn.

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