Regierung will mehr Geld fürs Architekturmuseum

Bis 2022 soll Basel-Stadt dem Schweizerischen Architekturmuseum jährlich eine Viertelmillion Franken zahlen. Damit wird ein Teil des Budgetdefizits ausgeglichen. 

Mit dem Geld will Basel-Stadt eine «Weiterentwicklung des Museumsbetriebs» bewirken.

Im Sommer 2017 ereignete sich in Bundesbern ein Beben, das bis nach Basel spürbar war und am Fundament des Schweizerischen Architekturmuseums (S AM) rüttelte: Das Bundesamt für Kultur beschloss, die Subventionen an das S AM zu streichen – und diese Subventionen machten immerhin ein Drittel seines 1-Millionen-Franken-Budgets aus.

Private Geldgeber und Architekturbüros sprangen ein, um den Erhalt des Museums wenigstens kurzfristig zu sichern. Jetzt soll auch die Stadt Basel helfen: Die Regierung beantragt dem Grossen Rat, die kantonalen Beiträge an das S AM von 80’000 auf 250’000 Franken pro Jahr zu erhöhen. Bis 2022 soll insgesamt eine Million Franken bewilligt werden.

Dieser Betrag soll für die «Weiterentwicklung des Museumsbetriebs sowie für den Aufbau und die Entwicklung des Bereichs Vermittlung» eingesetzt werden, heisst es in der Regierungsmitteilung. Ziel sei eine «starke lokale Präsenz des Museums verknüpft mit nationaler und internationaler Ausstrahlung». (nü)

https://tageswoche.ch/kultur/warum-zwei-basler-museen-um-ihre-existenz-fuerchten/

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