Cramers Schulen werden im Kantonsvergleich noch länger durchrasseln

Bildungsdirektor Conradin Cramer schlägt seinen Lehrern einen Wunsch aus: Er hält an den umstrittenen Leistungs-Checks an Volksschulen fest, stellt aber Verbesserungen in Aussicht.

Der Leistungsstand der Basler Schülerinnen und Schüler ist in den bisherigen Checks immer schlechter ausgefallen als in den Vergleichskantonen. (Bild: Keystone/Georgios Kefalas)

Leistungs-Checks an den Volksschulen, die einen unabhängigen Kantonsvergleich erlauben sollen, sind in Basel-Stadt umstritten. Basler Lehrerinnen und Lehrer wollten die Checks sogar abschaffen. Das gehe aber nicht, hat nun Bildungsdirektor Conradin Cramer der Kantonalen Schulkonferenz (KSBS) klargemacht, die per Resolution die Abschaffung gefordert hatte.

Das Festhalten des Kantons an den Checks begründet Cramer gleich wie seine Amtskollegin Monica Gschwind im Baselbiet, berichtet die «Basler Zeitung»: mit Verträgen. Diese sind die beiden Basler Kantone mit Solothurn und Aargau eingegangen. Jetzt sind die Checks gesetzlich verankert.

Darauf weist Cramer in einem Schreiben an die KSBS hin. Er kündigt aber auch mehrere Verbesserungen an, für die es jedoch mehr Erfahrung mit den bestehenden Leistungs-Checks brauche.

Basel-Stadt hat in den bisher durchgeführten Checks jeweils am schlechtesten abgeschnitten. Begründet wurde dies mit der heterogenen sozialen Zusammensetzung der Stadtbasler Schulklassen.

«Basler Zeitung»: Cramer hält an den Schul-Checks fest

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