Das sind die acht schönsten Cafés der Region – einverstanden?

Der Schweizer Heimatschutz hat sich der Kaffeekultur der Schweiz gewidmet und die 74 schönsten Cafés und Tea Rooms der Schweiz in einem Büchlein vereint. Acht Cafés aus der Region haben es in die Auswahl geschafft. Doch sind das wirklich die schönsten? Wir wollen Ihre Favoriten.

(Bild: Schweizer Heimatschutz)

Der Schweizer Heimatschutz hat sich der Kaffeekultur der Schweiz gewidmet und die 74 schönsten Cafés und Tea Rooms der Schweiz in einem Büchlein vereint. Acht Cafés aus der Region haben es in die Auswahl geschafft. Doch sind das wirklich die schönsten? Wir wollen Ihre Favoriten.

Zur interaktiven Karte mit über 50 Cafés in Basel und Region

Die Schweiz erwirtschaftet jährlich über 4,5 Milliarden Franken mit Kaffee. Wir sind aber nicht nur die weltweite Schaltzentrale im Handel mit dem Kaffee (mehr als zwei Drittel des gesamten Rohkaffees verschieben Schweizer Firmen), sondern Herr und Frau Schweizer gehören mit durchschnittlich vier Tassen pro Tag zu den fleissigsten Kaffeetrinkern, wie der Heimatschutz in seiner neuesten Publikation «Die schönsten Cafés und Tea Rooms der Schweiz» schreibt.

«Die schönsten Cafés und Tea Rooms der Schweiz»

Herausgegeben vom Schweizer Heimatschutz; 96 bebilderte Seiten; 74 Cafés in der gesamten Schweiz mit kurzem Text sowie mehreren Seiten interessanten Fakten zum Kaffee; zweisprachig (deutsch/französisch); Preis: 16 Franken / für Heimatschutz-Mitglieder: 8 Franken; ISBN: 978-3-9523994-2-2

Die Vermittlung des Kaffeewissens steht aber nicht im Vordergrund des 96-seitigen Büchleins, sondern die Kür der schönsten Cafés im Land. Der Heimatschutz feiert sie als Orte «des Austausches, des Innehaltens und der entspannten Lektüre». Die Kriterien der Wahl waren – wie bei einer Publikation des Heimatschutzes wenig überraschend – in erster Linie die Interieurs und die Architektur der Gebäude, sagt Lorenz Hubacher vom Heimatschutz. Der Heimatschutz habe sich dabei nicht nur für historische und originelle Innenräume interessiert, sondern möchte mit der Publikation auch die Entwicklung der Kaffeekultur im Land darstellen. «Weshalb auch zahlreiche neue Cafés vertreten sind», sagt Hubacher. 

Die 74 Cafés und Tea Rooms sind aus rund 200 Vorschlägen der kantonalen Sektionen des Heimatschutzes ausgewählt worden. Nebst den genannten Kriterien hat Hubacher natürlich auch den Kaffee probiert beim Besuch der Kandidaten. «Irgendwann hatte ich aber genug Kaffee, weshalb es nicht überall für den Geschmackstest reichte, aber an den meisten Orten.»

Welches ist Ihr Lieblingscafé?

Aus der Region Basel gehören nach den Kriterien des Heimatschutzes acht Cafés zu den schönsten des Landes. Nebst dem Café Cheesmeyer in Sissach und dem Kaffee- und Speisehaus in Dornach sind sechs Kaffees aus der Stadt ausserwählt worden – welche es sind, sehen Sie oben in der Bildstrecke. Die Region ist damit gut vertreten im Buch. Am meisten Cafés schafften es aus dem Kanton Zürich in die Publikation. Was daran liege, dass der Kanton mit Zürich und Winterthur über zwei grosse Städte und entsprechend viele Cafés verfüge, sagt Hubacher.

Weil wir überzeugt sind, dass die Region noch vielmehr schöne Cafés und Tea Rooms besitzt, nehmen wir gerne den Steilpass des Heimatschutzes auf und möchten wissen:

Wo kehren Sie ein zum Innehalten und Entspannen? Schreiben Sie uns doch Ihr Lieblingscafé in die Kommentarspalte oder an community@tageswoche.ch mit einer kurzen Begründung beziehungsweise was Sie am Kaffee so schätzen.

Und damit Sie ein Beispiel haben, mein persönlicher Tipp: Das «Ca’puccino» an der Falknerstrasse 24 in Basel (ehemals «il caffè»). Weil es relativ klein ist, nicht unbedingt der Ort zum Verweilen, aber mit dem unaufdringlichen Interieur der perfekte Ort für den morgendlichen Espresso oder den Kaffee nach dem Mittagessen. Die Bedienung ist äusserst zuvorkommend, es gibt immer ein Cantucci zum Kaffee – der für mich der beste der Stadt ist – und der Preis ist fair (vier Franken für den Kaffee).

Konversation

  1. Extrem gemütliches Cafe mit internationalem Flair (vergleichsweise ein Lokal auf Hudson St. in NYC), Simone die Besitzerin eine Lebenskünstlerin und Gastronomin wie es sich gehört, gefolgt von Gastfreundlichkeit auf hohem Niveau, exzellente Gerichte geprägt von Simone’s Kreativität und Grosszügigkeit. Lädt ein zum Verweilen, auf jeden Fall!

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  2. Noch eine Stimme für die Buch- und Kaffeebar Nasobem im Gundeli:
    Super Lage, extrem feiner Kaffee, bequeme Sitzgelegenheiten, sympathisches Personal, sauschnelles WLAN, süss oder salzig, Snack oder volle Mahlzeit, Gazosa oder Afri Cola, arbeiten oder chillen – was das Herz begehrt!
    Das Altersspektrum ist wohl so breit wie in Basel sonst fast nirgends, und dank der geschickten Mischung von Gastro und Buchhandel finden Menschen unterschiedlichster Couleur ihren Weg ins Nasobem. 🙂

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  3. Das Nasobem ist mein Lieblingscafé in Basel. Weil es gemütlich ist, man lange sitzen darf ohne böse Blicke, die Zeitschriftenauswahl super ist, immer interessante Leute beobachtet werden können, die Besitzer und Angestellten einen besonderen Charme haben, der Kaffee gut ist, die Bücher der Buchhandlung noch besser und gäbe es denn endlich auch Sojamilch zur Café Latte, dann wäre ich 100% zufrieden.

    Und zum zweiten Cafébar Salon: Vollvegan, vollgut, vollnett, vollsuper!

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  4. Ihr sucht nach den schönsten Cafés in der Region – Eines meiner Favoriten, der bisher noch unerwähnt blieb ist das Caffè Fortuna im Gundeli:
    http://www.caffe-fortuna.ch/
    https://www.facebook.com/caffefortuna

    Feine Kuchen, gute, ehrliche italienische Küche, super Frühstück, schöne Weine, freundliche und persönliche Bedienung, das ist das Caffè Fortuna. Über Mittag gibts Menüs, fast wie bei Mamma, hausgemacht, kein convenience food! Das Caffè wird geprägt von Antonio aus Syracusa, der selbst nach dem Rechten schaut und das Caffè seit ca. 6 Jahren aufgebaut hat. Eine gepflegte Athmosphäre, im Sommer ist auch der lauschige, Oasen-hafte Garten offen, in dem man sich gerade an einem heissen Tag erholen kann. Der Umweg ins Gundeli lohn sich!

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  5. Wo sind wir hier ? Im Boulevard ? Ich dachte, Ihr wollt eine Zeitung machen, ?Stattdessen hockt Ihr tagelang in den Cafés rum verklickert der „Communitiy“ (was immer dieser D-Englische Erfindung sein soll) die schönsten Aroma-Erlebnisse.

    Ihr seid angetreten, der unsäglichen BaZ eine Alternative zu sein. Stattdessen tümmelt Ihr Euch selbstverliebt in diversen Blocks und kriegt kein Bein auf die Erde.

    Macht endlich Eure Arbeit oder ich wandere endgültig aus. Es ist nicht auszuhalten…

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  6. …vielleicht übersehen, aber Zum Kuss gehört zu den acht vom Heimatschutz ausgewählten Cafés. Ist in der Bildstrecke oben im Artikel.

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  7. Das beste Café der Stadt liegt erstaunlicherweise gerade 30m von mir zu Hause entfernt und liegt in einem Quartier, das nicht gerade mit gastronomischen Höhenflügen punktet: das «Amici Miei» an der Allschwilerstrasse; das Ambiente ist klein und schön, der Kaffee und die Zutaten sehr gut, die höchste Punktzahl verleihe ich aber diesem Kaffee für die beste und sympathischste Bewirtung durch den Besitzer Domenico Azzarito. Der Name ist nicht nur ein Versprechen, sondern man fühlt sich dort ganz schnell wirklich als persönlicher „Amici“!

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  8. Um mich meinem Kommentator Vorgänger anzuschliessen: Nicht weit von unserer Stadt thront über dem deutschen Weil das ebenfalls deutsche und auch pittoreske Ötlingen, inmitten von üppigen Reben. Und mitten in diesem Ötlingen, versteckt in einem ehemaligen Bauernhof, befindet sich das wohlige Café Inka mit der berühmten Pariser Tapete, welche das Leben der Inkas vor deren Vertreibung durch die spanischen Eroberer zeigt. Perfekt nach einem gemütlichen Samstagsspaziergang am Sonnenhang (Sonntag geschlossen).

    Ein weiterer Ort, der auf der Liste fehlt: Die (öffentliche) Theaterkantine, in der es sich neben einem guten z’Mittag auch Zeitung lesen und Café trinken lässt. Bei gutem Wetter auch auf der urbanen Terrasse hoch über dem Zehnertram. Den Zugang findet man über den Personaleingang des Theaters, hinter der Elisabethenkirche.

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