SP spricht sich gegen Spitalfusion aus

Die Basler SP lehnt die geplante Fusion von Unispital und Kantonsspital Baselland ab. Von den übrigen Parteien ist kaum Widerstand zu erwarten.

Die SP könnte die Spitalfusion als einzige Partei abschiessen. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Die grösste Basler Partei ist vom Nutzen einer Spitalfusion zwischen Stadt und Land «noch nicht überzeugt», wie die SP in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Partei kritisiert das Projekt bereits seit der Vorstellung vor einem Jahr. Nun lehnt die Parteileitung die Fusion in ihrer Vernehmlassungsantwort an die Regierung auch offiziell ab.

Die Spitalgruppe sei nur schwer zu steuern und die Beteiligungsverhältnisse müssten klar paritätisch sein, so zwei der Hauptkritikpunkte. Die Tagesklinik auf dem Bruderholz brauche es zudem nicht.

Die städtische SVP, CVP und FDP haben sich bereits positiv zu den Plänen geäussert. Die Sozialdemokraten dürften die einzige Partei sein, die das Projekt abschiessen könnten.

Konversation

  1. Wenn Sie zwei streitsüchtige Kinder haben, werden die beiden nur dann friedlich zusammenspielen, wenn beide wissen, dass es da keine Alternative gibt, wirklich KEINE!
    Solange es doch noch eine klitzekleine Alternative geben könnte, werden sie lustvoll weiter streiten.
    Daher könnte es tatsächlich sinnvoller sein, dass zuerst die Kantonsregierungen fusionieren, dann haben beide nämlich den gleichen Ansprechpartner zum Klagen über den bösen Anderen.
    So kann dann auch indirekt die eine oder andere Kantonsregierung diese Geschichte, Zusammenarbeit nicht doch heimlich versuchen zu hintertreiben.

    Ach, die Fusion der „Kirschler“ mit den „Läckerlilern“ ist schon länger überfällig. Auch die „Wässerliler“ nördlich des Bözberges und die „Nordpasswängler“ wären eigentlich fällig zur Fusion.

    Naja, lieber spielt man halt „Nordkorea gegen Südkorea“, statt endlich vernünftig zu werden.
    Vielleicht ist auch die ganz grosse Fusion mit der EU schon näher, als man glaubt. Dann würden diese Stammtischeleien nämlich definitiv hinfällig. Dieser ganze Separatismus riecht nämlich verflixt schon nach „in der Nähe des Haltbarkeitsdatums“, entsprechend einem Auslaufmodell, das den Realitäten der modernen Welt wird Platz machen müssen.

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