Basler Jugend bekommt eigenes News-Portal – mit viel Drumherum

Was läuft, wie bessere ich mein Sackgeld auf und welche Rechte habe ich? Die IG Kind und Jugend Basel lanciert für junge Baslerinnen und Basler eine Info-App. 

Ohne Smartphone gehts heute nicht mehr, die Basler Jugendarbeit lanciert deshalb eine App.

Dem digitalen Wandel kann man sich nicht entziehen. Das hat auch die Basler Jugendarbeit erkannt. Eine App sucht nun neue Wege zu den Kindern und Jugendlichen.

Diese Applikation soll Informationsplattform und Experimentierfeld sein, sagt Michel Eisele. Er ist Geschäftsleiter der Mobilen Jugendarbeit Basel und Riehen und sitzt im Vorstand bei der IG Kinder und Jugend. Der Verbund aus verschiedenen Kinder- und Jugendinstitutionen in Basel koordiniert das Projekt.

Jugendliche sollen mitgestalten

Das neue Medium wird Teil der seit zwei Jahren bestehenden «Jugendapp» der Jugendinfo Winterthur und des Vereins Jugendarbeit.digital. Über die App können sich Jugendliche aus bisher neun verschiedenen Schweizer Städten oder Regionen zum Beispiel über Veranstaltungen in der Nähe, kleinere Jobs  oder ihre Rechte im Umgang mit Behörden informieren. Hinzu kommt ein News-Portal, das von den Jugendlichen und den Sozialarbeitenden mit Beiträgen gefüllt wird.

Ähnliches wird nun auch für Basel angestrebt. «Die Plattform ist sehr offen aufgebaut. Jede Region kann selber wählen, was sie anbieten will», sagt Eisele. Die App richtet sich primär an Jugendliche ab 12 Jahren.

Ziel sei es nun, eine Jugendredaktion mit fünf bis zehn Jugendlichen zu bilden. Diese sollen die App bespielen. Wie, wolle man offenlassen, sagt Eisele. «Es soll alles möglich sein in der Redaktion – egal ob Text, Video, Audio.» Man wolle den Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich erstmals journalistisch zu betätigen.

Redaktion gesucht

Die IG ist zurzeit auf der Suche nach Mitwirkenden. Laut Eisele ist das Mitwirken in der Jugendredaktion wohl eher geeignet für ältere Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren. Wer Interesse hat, kann sich telefonisch melden bei der Nummer 079 354 54 20 oder schreibt ein Mail an die Adresse jugendredaktion.basel@jugendarbeit.digital. Eine Bezahlung gibt es für die Jugendlichen nicht, dafür seien journalistische Weiterbildungen oder Presseausweise als mögliche Anreize angestrebt.

Spätestens im Winter 2018 soll die «Jugendapp» für Basel stehen. Finanziert wird das Projekt von der Christoph Merian Stiftung und der Sulger-Stiftung. Für die ersten drei Jahre ist laut Eisele ein Budget von 150’000 Franken vorgesehen.

Konversation

  1. Die IG Kind und Jugend Basel
    sollte den Weg zeigen weg vom Händi.
    Zudem die sozialschwachen Eltern müssen den
    Kindern ein Händi bezahlen, dass diese nicht im
    Abseits stehen.
    Apps fördern die Händisucht.
    Wir brauchen eine gesunde Jugend die auch Arbeiten kann ohne
    Händi

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