Das Sprachmobil für Geflüchtete steht am Start

Zwei Jahre haben die Vorbereitungen gedauert, jetzt geht der mobile Deutschkurs für Flüchtlinge auf die Strasse.

Es ist soweit: Noch in diesem Monat geht das erste Sprachmobil in der Nordwestschweiz auf Tour, um hier lebenden Geflüchteten Deutschkurse anzubieten. In dem blau-weissen Gefährt haben ein freiwilliger Lehrer sowie sechs Schülerinnen und Schüler Platz, für die das Angebot kostenlos ist.

Um diese Kurse anbieten zu können, startete der Basler Journalist und Coach Billy Meyer vor zwei Jahren einen Spendenaufruf. Mit Erfolg: Am Samstag, den 3. November wird das Sprachmobil in Basel eingeweiht. Danach wird es auch in den Kantonen Baselland, Solothurn und Aargau unterwegs sein, um Geflüchtete vor Ort zu unterrichten. (nü)

Einweihung : Samstag, 3. November ab 15 Uhr auf dem Marktplatz Basel. Ab 18 Uhr ist das Sprachmobil vor der Elisabethenkirche im Rahmen des Herbstfestes zu besichtigen.

https://tageswoche.ch/gesellschaft/bald-rollt-der-erste-lieferdienst-fuer-deutsch/

Konversation

  1. Wirklich tolle Idee. Es lohnt sich, ein Blick auf die Webseite von Sprachmobil.ch (Aktuelles) zu werfen. Zwei Frage hätte ich da allerdings schon noch: weshalb wurde die Kabine in Deutschland gebaut und nicht in der Schweiz und weshalb es in diesem Sprachmobil Designerstühle des Holländers Philip Bogaerts braucht.

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    1. Meine kritischen Fragen wurden hier bereits gelöscht. Ich misstraue diesem Projekt. Deutschunterricht für Flüchtlinge ist eine gute Sache. Geld dazu in einen Lieferwagen zu stecken ist hingegen absurd. Wenn ich das Video oben ansehe, scheint es mir auch eher um eine Selbstinszenierung zu gehen.

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    2. Guten Abend Herr Rizzi, danke für Ihr Interesse und Ihre kritischen Anmerkungen. Ich möchte gerne dazu etwas schreiben. Zu den Stühlen: dank eines grosszügigen Entgegenkommens des Herstellers waren die Stühle, welche die Vielfalt der inskünftigen Besucherinnen und Besucher mitrepräsentieren, sehr erschwinglich. Wobei wir beim Geld sind. Als Hüter der Finanzen fühle ich mich natürlich verantwortlich für die gespendeten Gelder. Deshalb habe ich mich entschieden das Chassis in der Schweiz und den Kofferaufbau in D zu kaufen.
      Mit freundlichen Grüssen
      Billy Meyer, Verein sprachmobil.ch

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