Design-Füchse aufgepasst: Das «Depot» verscherbelt sein Inventar

Das «Depot Basel» verabschiedet sich mit einem Designflohmi vom Voltaplatz und verkauft sein Inventar. Ab Ende Juli zieht der «Room for Contemporary Design» aus. Die Betreiber machen aber weiter – ohne Raum.

«Depot»-Leiterinnen Matylda Krzykowski und Rebekka Kiesewetter bei der Verleihung des Swiss Design Award. (Bild: Paul Nice)

Sechs Jahre lang brachten sie Design an den Basler und die Baslerin. Jetzt ist damit Schluss. Zumindest konkret am Voltaplatz. Denn weitermachen will das «Depot Basel»-Team – einfach ohne Raum. 

Depot wie bitte? Hier gibts Abhilfe.

«Wir haben in den letzten Jahren gemerkt, dass wir unsere Themen auch ohne Raum sehr gut verhandeln können», sagt Matylda Krzykowski, die das «Depot» zusammen mit Rebekka Kiesewetter leitet. Ihre Website ist der erste Schritt dahin: Aspekte rund um Design werden zusammengetragen, daraus entstehen Veranstaltungen, Vorträge, Podien. Eine Website als Vermittlungswerkzeug. Dafür erhielten sie dieses Jahr auch den Swiss Design Award.

Vorbei ist es mit dem «Depot» also noch lange nicht. Nur der Raum wird verlassen – und die Inneneinrichtung. Dazu gibts am Mittwoch, 5. Juli, ab 18 Uhr einen Markt, wo man den Bestand des Depots ersteigern kann

Ein erster Augenschein:

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