Helle Böden geben viel zu putzen

Die Joggelihalle ist noch nicht einmal fertig umgebaut, schon heisst es: Der edle weisse Boden im Foyer sei eine Zumutung für das Putzpersonal.

(Bild: Dominique Spirgi)

Der erste Härteversuch für das neue Foyer in der St. Jakobshalle waren die Swissindoors. Das Resultat: «Das Putzpersonal war kurz davor durchzudrehen», schreibt die «bz Basel». Immerhin hängt die Zeitung ein «wurde gemunkelt» daran. Ganz sicher ist es also dann doch nicht.

Sicher ist aber: Auf einem hellen Boden gibt es mehr zu putzen. Eigentlich keine revolutionäre Erkenntnis. Aber ein beachtlicher Kostenpunkt. Einer, der auch einen Veranstalter wie Goodnews nicht erfreuen dürfte, wie die Zeitung weiter spekuliert. Sie erinnern sich: Goodnews bringt die Toten Hosen in die Halle – und damit bestimmt auch jede Menge Dreck.

Die Reinigungskosten der letzten Events hätten sich für die Veranstalter generell stark verteuert. «Die Fläche des Foyers hat sich im Vergleich zu früher ja auch beachtlich vergrössert, um rund 3’000 Quadratmeter», relativiert der Geschäftsführer der Joggelihalle. Man sei noch auf der Suche nach dem perfekten Mix von Putzgeräten und Reinigungsmitteln. Ein neuer Boden sei aber – zumindest im Moment – keine Option.

Sollten die Putzexperten tatsächlich dereinst mit ihrem Latein am Ende sein: Das Hochbauamt hat bereits Erfahrung mit hellen Böden. Im weissen Foyer der HGK behilft man sich einfach mit neuer Farbe.

«bz Basel»: Schmutz-Problem in der Joggelihalle: Der Boden treibt jede Putzequipe in den Wahnsinn

Konversation

  1. Es gibt kaum Architekten welche Service- und unterhaltsfreundlich planen und bauen. Also insofern keine Überraschung. Der Bauherr muss in der Planungsphase die Verantwortlichen instandhaltungsleute – Unterhalt Bau, Haustechnik, Lüftiger, Sanitär, Reinigung, FM und Nutzer mit ins Boot holen.

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  2. Irgend so eine Kunstgraphik aus grau und schwarz müsste eigentlich ideal sein, etwas unregelmässig, wie verspritzt wirkend, könnte sich da doch ein Künstler verewigen, wenn er damit einverstanden ist, dass sein Kunstwerk dann mit Füssen getreten wird.
    So ein stilisiertes Matterhorn o.ä. würde sich da als Bodenbelag sicher gut machen.

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