Invasion der Heuschrecken beginnt an der Heuwaage

Zum ersten Mal in der Schweiz stehen Insekten auf einer Speisekarte. Wegen Lieferengpässen gibts in der Bollwerk-Buvette aber vorerst nur eine Degustation.

Heuschrecken im Burger sorgen für Nervenkitzel beim Reinbeissen. (Bild: Essento/Tina Sturzenegger)

Heuschrecken am Spiess und im Burger, daran müssen sich Herr und Frau Schweizer erst noch gewöhnen. Am Donnerstag bietet die Bollwerk-Buvette die Gelegenheit zu einer Degustation. Damit ist sie der erste Gastrobetrieb in der Schweiz, der von den neuen Richtlinien des Bundes Gebrauch macht.

«Ich bin immer auf Ausschau nach Neuheiten. Daher war ich am Angebot gleich interessiert», sagt Buvetten-Betreiber Roger Greiner. Schon vor einem Jahr entstand der Kontakt zur Firma Essento, die nun als erste legal in die Schweiz liefert. Noch kann sie nur kleine Mengen garantieren. Ab Mitte September braucht Greiner aber regelmässigen Nachschub. Dann eröffnet er ein auf Insekten spezialisiertes Restaurant im Klara 13.

Er unterstütze die Nahrungs-Insekten, weil sie umweltverträglicher sind als Fleischprodukte, sagt Greiner. Der Betreiber der Bollwerk-Buvette ist selber gespannt auf die Burger. Auch er beisst am Donnerstag zum ersten Mal in einen Insekten-Burger.

Konversation

  1. Die Auswirkungen auf unsere Mägen ist noch nicht
    von der Pharma ausreichend getestet worden.
    Denke vor und nach dem Konsum von Maden und CO,
    benötigt Mann/ Frau eine gute Portion THC.

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    1. In China wird ja schon lange alles gegessen was kreucht und fleucht. Daher habe ich keine bedenken wegen unserer Verträglichkeit, wenn sich auch bei manchen Leuten der Magen umdreht bei der Vorstellung so ein Krabbelviech zu essen.
      Werden die wenigstens auch nach Bio-Standart mit genügend Auslauf und Tageslicht aufgezogen?

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