Neue Altlasten bei der Kuppel

Die Architekten des alten neuen Kuppel-Projektes verlangen ihr Geld, bevor das neue Kuppel-Projekt geplant wird.

Wo bleibt unser Geld? Ein Architekturbüro wartet auf sein Honorar für das abgeblasene Projekt.

Gestern gab die Stiftung Kuppel bekannt, dass sie als Neustart des viel diskutierten Kulturbaus einen neuen Projektwettbewerb lancieren will. Doch bevor Stiftungspräsident Tobit Schäfer einen Sieger des Neustarts verkünden kann, verlangen die Lost Architekten – 2001 Projektsieger der seither mehrfach überarbeiteten bisherigen Kuppel-Pläne – ihren Lohn. «Honorarrechnungen sind nicht beglichen worden», erklärte Büroinhaber Dietrich Lohmann gegenüber der «bz Basel». Die Zahlungsfrist laufe kommende Woche ab, eine Mahnung zur ersten Teilrechnung sei unbeantwortet geblieben.

Dem Büro sei mit der letzten Überarbeitung des Projektes nur zwei Tage vor Abgabe gekündigt worden, obwohl es innerhalb des Budgets blieb. Grund für die Kündigung war laut Schäfer, dass das Büro nach alten Vorgaben eine Kombination aus Gastro und Kultur plante – die Ursache für das Zerwürfnis der anonymen privaten Geldgeber der Stiftung Kuppel mit dem vormaligen Betreiber Simon Lutz.

«bz Basel»: Der verpatzte Neubeginn der Kuppel – jetzt soll der Staat den Neubau retten

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