Simon Lutz wird Wirt im Hafenkran

Ein alter Bekannter übernimmt den Gastro-Betrieb im alten Hafenkran am neuen Standort.

Simon Lutz übernimmt die Beiz im Hafenkran. (Bild: Montage: Nils Fisch)

Das hat Simon Lutz geschickt eingefädelt: Der «Fürst des Basler Nachtlebens», wie ihn die «bz Basel» tituliert, wird im Hafenkran, der kürzlich in der Hafengegend neu aufgebaut wurde, eine Beiz eröffnen. Mitbewerber haben keine Chance, denn ein Sprecher der Novartis, die den Kran der Stadt überliess, erklärt: «Simon Lutz ist mit einem Gesamtkonzept auf uns zugekommen. Die Schenkung an den Kanton ist an sein Gastrokonzept gekoppelt.»

https://tageswoche.ch/form/interview/simon-lutz-im-moment-ist-die-clubszene-nicht-sehr-harmonisch/

Losgehen soll es nächsten Frühling. Zudem will Lutz das «Nordstern»-Partyschiff, an dem er beteiligt ist, zum Kran zügeln. Wann es so weit ist, weiss er aber noch nicht: «Ich kann keine Zeitangabe machen», gibt er gegenüber der «bz Basel» kund. Wenn man daran denkt, wie lange sich der Gastro-Unternehmer schon mit dem Neubau der Kuppel Zeit lässt, wird man nicht gleich den Atem anhalten.

Weiterlesen bei der «bzBasel»:Neue Beiz: Simon Lutz wird Kran-Kapitän

Konversation

  1. Muss sagen, die Idee mit dem Zusammenlegen von NOVARTIS-Kran und Nordstern-Ship an einem Ort tönt verheissungsvoll. Übrigens vielen Dank an Novartis für das Geschenk. Aber vertrauen hab‘ ich wenig in die produzierten Luftschlösser von diesem S. Lutz (Kuppel-Nestchen-Desaster usw.). TATEN statt WORTE !!! Nur das zählt.

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  2. Simon Lutz ist ein Turbo und er nutzt seine Seilschaften geschickt. Vergabe-Wettbewerb der Stadt: Fehlanzeige. Die Verwaltung übt sich im Nachvollzug. Novartis macht die Vorgaben. Der Industriekran ein Geschenk mit Nachhall.

    Der Hafenkran, eine hübsche Kulisse für Phase 2 der Gentrifizierung des Hafenareals. Nachdem die Landestelle, Marina Bar, Patschifik Bar & weitere Shiftmode-Aktivitäten als Vorhut das Terrain bereinigt haben, kann nun die Edelclique vom Restaurant Acqua & Margarethenhügel gefahrlos & unbehelligt in Richtung Hafen vorstossen. Simon Lutz macht’s möglich. Vielleicht! Es könnte aber auch sein, dass aus den hochfliegenden Plänen nichts wird. Es werden Träume bleiben. Die ehemalige Kuppel lässt grüssen.

    PS.: Möglicherweise wäre es auch schlau, wenn die Stadt, bevor sie das Okay für eine weitere Lutz-Fantasie erteilt, darauf besteht, dass das Kuppelnachfolge-Projekt endlich realisiert wird. Die Stadt hat genug Baustellen. Simon Lutz übrigens auch…

    Lutz als Wirt auf dem Hafenkran, ist wohl ein Witz (falscher Titel). Er pusht das Projekt im Auftrag von Novartis und stellt dafür seinen Kopf und sein freundliches Gesicht zur Verfügung. Gut, er wird dabei auch Kohle machen.

    Die Cüpli-Bar wird, mit einem Hauch von derber Industrie-Wildheit, die vornehmen Gäste an den Hafen locken. Die imaginierten Loft-Wohnungen an der Uferstrasse, werden sich als Glas-Stahl-Edel-Schuppen Stück für Stück materialisieren. Zuerst in den Köpfen, dann als Immobilien. Auch der geschäftstüchtige Simon Lutz wird sich dann eine bescheide 160m2-Wohnungen an der Uferstrasse leisten können.

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    1. Eifersüchtig?
      Hundert Meter weiter stand eine alte Textilfabrik jahrzehntelang leer, bis sie nun umgebaut wurde in Lofts etc.
      Da hinter dem Marktkauf.

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    2. Ich will das jetzt über-psychologisieren, aber aus dem analytischen Beitrag von Ch.Meury trieft viel Häme, aber auch Frustration heraus. Nicht zufrieden, wenn andere etwas auf die Beine stellen? Und ist das ein Verbrechen, wenn einer dann sogar noch Geld damit verdient? Gut, gibt es Leute, die etwas bewegen in dieser Stadt. Das verändert, ja. Veränderung gehört zur Stadt, zum Leben. Und soll auch Freude machen, Leute anziehen. Ob dann Cüpli getrunken wird, ein Hugo oder ein profanes ‚Grosses‘, who cares? Mit allzuviel Ideologie bleibt eine Entwicklung im Morast stecken, und da will niemand drin sein.

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