Wir kommen zu euch aufs Land (Teil II): Das Dorf schaut immer, immer hin

Wir haben uns zu denen gewagt, die uns Städter am meisten ablehnen: die Baselbieter Gemeinden Hersberg, Tschoppenhof und Pfeffingen. Warum? Weil wir sie endlich verstehen lernen wollen. Station heute: Tschoppenhof.

«Doch, das isch schön hie.» (Bild: Nils Fisch)

Also erst mal: Es heisst nicht Liedertswil. Wer den Tschoppenhof so bezeichnet, ist ganz sicher nicht von hier. Das sagen uns Anwohner und Ortsschild, jede dritte Fassade und auch unsere Tschoppehöferin, die uns durch das 166-Seelen-Dorf führt. «Viele hier wissen gar nicht, dass der Tschoppenhof offiziell Liedertswil heisst», sagt sie lachend. Beatrice Speich, 70 Jahre alt, schicke Kurzhaarfrisur, lachsrosa Nagellack, warmes Lachen. Und sofort Duzis.

Teil I verpasst? Uh Baselbiet, wir kommen zu euch aufs Land

Beatrice kennt den Tschoppenhof: Seit 1974 lebt sie hier, in einem hübschen Haus mit viel Umschwung, einem Steingarten und Windspielen auf der Terrasse. Das Haus ist gross und gepflegt, liebevoll eingerichtet und hat die schönste Aussicht des Dorfes: Es liegt ganz zuoberst, das letzte Haus, bevor Wald und Wiesen kommen, grün, so weit das Auge reicht.

Jede Jahreszeit fühlt sich hier zehnmal intensiver an als in der Stadt. Im Sommer die saftigen Wiesen, im Frühling die Kirschblüten, im Winter Schnee – «das glauben mir die in Oberdorf anfangs meistens gar nicht, aber doch, hier oben ists bei uns weiss, wenn die unten gar nichts haben.» Und dann das wunderbare Blätterkleid im Herbst! Beatrice seufzt wohlig. Sie ist glücklich hier. Das sagt sie, oft, aber man merkt es ihr auch an.

Liedertswil hat rund 150 Einwohner, ohne grosse Schwankungen. Wer hier hinzieht, bleibt. Und er meidet den Nachbarskanton: 2014 sprachen sich knapp 96 Prozent der Stimmberechtigten gegen eine Prüfung der Kantonsfusion aus – mehr als in allen anderen Baselbieter Gemeinden. Das entspricht gerade einmal vier Ja-Stimmen, während 90 der rund 120 Stimmberechtigten an der Urne ein Nein einlegten. Man fragt nicht, zu welchem Lager Beatrice gehört, muss man auch nicht, man wirds bald raushören.

Eine Frau mit einer Mission

Unsere Dorfführerin für den Tag: Beatrice Speich, 70 Jahre alt, Wahl-Tschoppehöferin.

Wir sind an diesem Sommertag hier, um den Tschoppenhof aus der Sicht eines Tschoppehöfers kennenzulernen. Und zwar nicht über Politiker oder Stammtischler, jene, die immer was zu ihrem Baselbiet zu sagen wissen, sondern für einmal aus der Sicht eines ganz normalen Bewohners.
Deshalb haben wir im Dorf Plakate aufgehängt mit dem Aufruf: «Liebe Bewohner, wer zeigt uns Euer schönes Dorf?» Wir wollen wissen, was die Menschen hier umtreibt. Und was sie hierher treibt. Ins Baselbiet, ein Kanton, der für manch eingefleischten Stadtbasler mindestens so rätselhaft ist wie das iPad für Beatrice. Die hat einen Enkel, der ihr alles geduldig und liebevoll erklärt. Und wir haben Beatrice.

«Wollen wir gleich los?»

Gleich. Erst müssen noch die Umstände erklärt werden. Denn die Frau hat eine Mission.

Es ist so: Beatrice will ihr Haus verkaufen. Seit ihr Mann gestorben ist und das mit der Gesundheit nicht mehr so reibungslos läuft, braucht sie den ganzen Platz nicht mehr. Jetzt kommen also potenzielle Käufer vorbei. Und die finden alles wunderbar: das Haus, den Umschwung, das Grün, die Natur. Eigentlich würden sie alle gleich einziehen wollen – wenn nur dieser Ort nicht wäre. «Wie kann man hier denn leben?», sagen sie zu Beatrice.

Es klingt vorwurfsvoll, fast ein bisschen empört. Und Beatrice versteht nicht. «Was meinen die damit? Goppeloni! Hier hat man alles, was man braucht, in 40 Jahren hat mir nie was gefehlt.»

Klar, zum Einkaufen muss man nach Oberdorf, wenn man ins Theater will nach Liestal oder Basel. Sie und ihr Mann hatten Zeit seines Lebens ein Abo vom Theater Basel. Aber das Leben besteht doch nicht nur aus Einkaufen und Ausgehen!

Wägli zum Glück: Im Tschoppenhof ist die Natur immer gleich vor der Haustür.

Die Tschoppenhöfer schauen zu Beatrice

Deshalb steht Beatrice hier. Um der Welt zu zeigen, wie schön der Tschoppenhof ist.

Hier oben besteht das Leben aus frischer Luft, liebevollen Menschen, schöner Natur. Aus Gemeinschaft. Die wird im Dorf grossgeschrieben. Als Beatrices Ehemann vor 15 Jahren plötzlich an einem Herzstillstand starb, waren alle sofort da. Sie boten sich an – zum Rasenmähen, Haushaltmachen, Gesellschaftleisten. «Hab keine Sorge, wir schauen auf dich», sagten sie und hielten es auch ein. Der Bauer mäht ihr heute noch den Rasen.

Ihre Freunde von ausserhalb verstanden derweil die Welt nicht mehr. «Wieso bleibst du noch da oben, jetzt könntest du doch endlich in die Stadt!»

Aber Beatrice wollte nicht. Hier steht nicht nur ihr Haus, hier ist ihr Zuhause.

Dabei ist sie keineswegs die typische Tschoppehöferin. Beatrice ist im Bernbiet geboren und in Solothurn aufgewachsen. In den Siebzigerjahren gelangt sie völlig unverhofft nach Liedertswil. Ihr Ehemann und sie, beides Lehrer, erfahren zufällig von einem Stück Land weit hinter ihrem Wohnort Muttenz, im tiefsten Baselbiet. Sie fahren her und sind sich sofort einig: «Doch, dasch schön hie.»

Dann aber los jetzt

«Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie viel ich euch über den Tschoppenhof erzählen kann», sagt Beatrice immer wieder entschuldigend. Andere würden da viel eher infrage kommen. Die Degens zum Beispiel, die gemeinsam mit einer anderen Familie die Liedertswiler Dero Feinmechanik AG gegründet haben. Eine tolle Firma, die gut zu ihren Angestellten schaue, viele im Dorf würden da arbeiten. Die Degens wüssten viel über die Gemeinde, nähmen aktiv am Dorfleben teil, würden alle kennen und seien überall involviert.

Beliebte und einzige Firma im Dorf:
die Dero AG.

Sie hingegen, Beatrice, fällt aus dem Rahmen, geht oft ins Ausland, macht Reisen, ist viel unterwegs. Ihre politische Meinung deckt sich mit den wenigsten hier im Dorf. Aber man lässt sie damit in Ruhe. Es ist nicht so wichtig. Hier zählen andere Werte. Freundlichkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen. In den meisten Fällen zumindest. Aber da sind wir jetzt noch nicht.

Jetzt sind wir bei Beatrice. Wir wollen eben gerade keine Degens, erklären wir ihr, sondern dich und dein Leben hier. Den Tschoppenhof durch deine Augen. Gerade weil du vielleicht etwas aus dem Rahmen fällst. Sie lacht und zuckt mit den Schultern. Also gut, dann aber los jetzt!

Der Weg steht schon fest, er führt rund ums Dorf herum: Ein ordentlicher Fussweg, angelegt vom «Verkehrs- und Verschönerungsverein Oberdorf-Liedertswil». Auch Beatrice hat vor vielen Jahren einen Verein gegründet, sie nannten sich «Die aktiven Tschoppehöfer» und organisierten Veranstaltungen im Dorf: Samichlaus-Chleidli nähen für die Weihnachtszeit, Feste, Kurse, Altersausflüge.

«Dene schtinkts eifach, we immer nume reklamiert wird.»

Nach vielen Jahren stieg Beatrice aus, Jüngere rückten nach und übernahmen den Verein. «Aber gerade jetzt …», Beatrice biegt ab, vor ihr ragt ein wunderschöner Hof in die Höhe, Geranien und gepflegte Heuballen, so herausgeputzt, als wüsste er, dass wir kommen würden: «…gerade jetzt habe ich im Dorfblatt gelesen, dass sich der Verein aufgelöst hat.»

Sie schüttelt den Kopf. «Dene schtinkts eifach, we immer nume reklamiert wird.» Man habe freiwillig viel Zeit investiert, sich Mühe gegeben – und immer Kritik geerntet. Die eine Familie habe sogar einen anonymen Brief gekriegt. Sowas sei doch einfach nur primitiv.

«Typisch Dorf!» will man da entgegnen. Aber so einfach ist es nicht. Ein Dorf ist ein komplexer Organismus, viel kompakter und direkter als eine Stadt. Jedes Wort kann eine Lawine auslösen, jeder Tritt daneben ein Tritt ins Abseits sein. Jeder kennt jeden, und wenn jeder jeden kennt, redet auch jeder darüber, was jeder macht. Jederzeit.

Das ist fast ein bisschen zu viel Jeder, aber genau darum geht es: Alles hier geschieht im Kollektiv, ob man es will oder nicht. Das Dorf schaut immer hin, redet immer mit. Und das muss gar nicht mal so schlecht sein.

Das Dorf schaut immer hin, redet immer mit.

«Zum Beispiel», sagt Beatrice, während wir am ehemaligen Schulhaus vorbeilaufen, «war ich mal in den Ferien. Und eine Freundin von mir musste in mein Haus. Also hab ich ihr erklärt, wo sie den Schlüssel holen muss, und ihr Mann hat den geholt, während sie hinter dem Haus auf dem Bänkli im Garten gewartet hat. Prompt kommt ein alter Mann über die Matte – und ich kenne diesen Mann, der ist vom Dorf, ein Guter, Aufmerksamer, der weiss immer was im Dorf so alles läuft – kommt der vorbei und sagt ganz freundlich: Entschuldigung, aber darf ich fragen, was Sie hier tun? Der hat gut geschaut, du!»

Sie lacht laut. Komisch findet sie das nicht, eher rührend. «Manchmal glaube ich, die wissen fast besser Bescheid über mein Leben als ich.»

Ein bärtiger Mann tuckert in einem eindrücklichen Quad an uns vorbei. Beatrice winkt. «Der Paul. Das ist jetzt ein typischer Einwohner.»

Typischer Einwohner?

Sie nickt.

«Spielt Alphorn, kommt selten aus dem Dorf raus, hat ein kleines Hüttli weiter oben, mit ein paar Schafen.»

Weiter oben, da ist die Waldweid. Eine hübsche Weid mit Bergwirtschaft. Dort sind Beatrice und ihre Familie früher mit den Skiern hoch und dann bis runter zum Haus gefahren. Früher, als man auf dem Schnee noch Ski fahren konnte. Jetzt reicht es nur noch für ein bisschen Schlitteln mit den Kindern. «Aber isch o guet!»

Die Fahne und der Stab

Inzwischen sind wir beim alten Schulhaus angekommen, das mittlerweile als Gemeindehaus dient. Hier werden Versammlungen abgehalten, der Handörgeliverein trifft sich zum Musizieren oder auf eine Jassrunde, der Platz vor dem Haus ist leer, bis auf ein paar Geranien und einen Rotstab aus Holz. Den hat man damals für die Abstimmung geschnitzt.

Passend dazu sind in fast jedem Garten Baselbieter oder Schweizer Fahnen gehisst. Auch Beatrice hat zwei Fahnen in ihrem Garten: Eine Berner und eine Walliser. «Als Gegenpol.»

Der Rotstab wurde extra für die Abstimmung geschnitzt.

Wir spazieren weiter und Beatrice erzählt Geschichten aus dem Tschoppenhof. Wie ihr einmal ein Freund beim Jäten behilflich war und ihnen dabei das ganze Dorf zuzwinkerte oder wie ein Bauer einmal fast seinen halben Hof abgefackelt hat. So was bekommt man mit, schliesslich gibt es nur drei Höfe im Tschoppenhof: den Hinterhof, Mittelhof und Unterhof. Alle drei sind auf dem Liedertswiler Wappen zu sehen: drei weisse Hüsli mit blauem Dach vor gelbem Hintergrund. Nach fast 500 Jahren, in denen der Tschoppenhof angeblich diesen Namen trägt, ist also immer noch alles beim Alten. Ein Tschoppenhof mit drei Höfen.

Ein Dorf, drei Höfe.

Nur die Probleme haben sich geändert. Beatrice erzählt von schwierigen Familiengeschichten, fehlendem Geld und Versteigerungen. Einer der Bauern sei am Ende einer solchen Versteigerung so gebückt gelaufen, mit dem Kopf fast bei den Knien. «Sooo!» Sie zeigt es kurz vor. Das Dorf fühlt immer mit.

Es ist fast Mittag, wir sind beim Dorfanfang angekommen. Hinter dem Ortsschild «Liedertswil (Tschoppenhof)» steht ein offener Schrank mit sorgfältig beschrifteten Produkten aus der Region. Gonfi, Käse, Knoblauchprügel. Auf dem Vitrinenglas ist ein Zettel angebracht:

«Lieber Kunde vom Samstag 1. Juli 2017, Sie haben vergessen folgende Artikel zu bezahlen: 1 Knoblauchbängel 8.–, 1/2 Chili Mutschli 8.40, 1 Wisibergkäse 6.15. Total: 24.55. Bitte begleichen Sie das doch noch.»

Wir lachen. Hach das Dorf.

Das neue Paar

Und dann erzählt Beatrice noch ihre letzte Geschichte. Danach muss sie nach Hause, sie fährt morgen in die Ferien. Aber diese Geschichte muss noch sein, sie ist wichtig, für sie und für den Tschoppenhof.

Eigentlich ist es eher umgekehrt.

In einem rosa Haus am untersten Zipfel des Dorfes wohnen seit Kurzem zwei Männer – ein Paar. Beatrice hat sie in der Weihnachtszeit kennengelernt, ihre Nachbarin hatte das ganze Dorf auf Tee und Kuchen eingeladen, und die beiden Neulinge kamen auch. «Und man würde ja denken …»

Wir nicken. Homosexuelle in einem kleinen konservativen Baselbieter Dorf können es nicht einfach haben. «Aber nüt isch! Ich habe gestaunt! Man hat sie wie jeden anderen Bewohner behandelt.»

Beatrice klingt erleichtert, stolz. Wie kein anderer Tschoppehöfer weiss sie um die Wichtigkeit einer solchen Geschichte. Der Tschoppenhof ist ein Dorf, ja, aber er ist nicht «das Dorf», denn «das Dorf» gibt es nicht. Es gibt nur Menschen in Gemeinschaften. Und wenn eine Gemeinschaft es schafft, abseits der Vorurteile einen eigenen Weg zu gehen, dann ist das bemerkenswert.

Beatrice und der Tschoppenhof schaffen das. Und genau das macht das Leben hier so lebenswert. Habt ihr gehört, potenzielle Käufer?

Dossier Baselbiet für Anfänger (also Städter)

Wer das Baselbiet verstehen will, sollte vielleicht einfach mal dahin fahren. Genau das haben wir getan.

Alles zum Thema (4)

Konversation

  1. Komische Serie, man will die Baselbieter verstehen, redet aber meist mit ‚Zugezogenen“. Beatrice belächelt die „typischen Einwohner, welche das Dorf selten verlassen“ und vermutete auch noch „Homophobie“. Nach über 40 Jahren Tschoppenhof sollte man eigentlich wissen, wie die Leute ticken.

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  2. asso ich ha jo gschtimmt. z basl. will zämme ghört was zämme isch. dr däge, born in basl, born uf m tschoppehoof.

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  3. Die spannende Gemeinde Lauwil, mit den ck dt
    und dem Hollen Single-Malt, „Der erste Schweizer Whisky“
    fehlt. Ich denke die TAWO beisst dort auf Granit.

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  4. Man getraut sich ja kaum zu einer kritischen Bemerkung. Nachdem ich gestern von Andrea Fopp eine Gelbe Karte für angebliche persönliche Angriffe bekommen habe, bin ich eingeschüchtert. Ich habe meinen Beitrag deshalb nochmals auf Herz & Nieren geprüft und kann beim gestrigen Beitrag keinen persönlichen Angriff ausfindig machen. Auch nicht im mikroskopischen Bereich.

    Natürlich sind kritische Bemerkungen bei der Hymne & folkloristischen Sicht auf die handverlesenen Baselbieter Gemeinden ein Tolggen im Heft der Reinheit. Ich möchte eure ethnologische Studie der Baselbieter »Eingeborenen« nicht weiter stören. Ich sehe, dass ihr bemüht seid die hohe Kunst des politikfreien und kontextlosen Diskurses auf die Spitze zu treiben. Hersberg, Liedertswil, Hersberg oder Tschoppenhof, Pfeffingen und Co. als Ballenberg-Aussenstationen. Ich akzeptiere das. Das Baselbiet als reine Idylle. Alle Protagonisten, »Heilige« im eigenen Traumland.

    Als Baselbieter bin ich gespannt auf weitere Folgen…

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    1. Ich sah auch keine persönlichen Angriffe, aber ein bemühtes Schlechtmachen – ähnlich dem, was früher in den Linken als kritisches Bewusstsein geadelt wurde.

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    2. Warum sich Frau Fopp bei den Hersbergern für Ihren Kommentar entschuldigt, Herr Meury, verstehe ich auch nicht ganz. Vermutlich haben die noch kein Internet und können sich nicht selber wehren. Andrerseits schätzen Sie den Wert dieser honigsüssen Berichterstattung viel zu hoch ein… Und das Fläschli Kirsch will man ja auch nicht zurück geben müssen ;-).

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    3. Zitat AR
      „Früher musste man einen Leserbrief zur Post bringen und wenn man Glück hatte, wurde er veröffentlicht. Heute kann man in den Medien einfach abladen.“

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    4. Vielleicht sind einfach die Welten sehr weit auseinander.
      Früher hat man in Basel eine Ausstellung über Afrika gemacht, heute wäre vielleicht eine analoge Ausstellung über Goppenstein, Gurtnellen-Dorf, Zwischenbergen oder Hospental schon ähnlich exotisch.
      Die sind halt anders.
      Ich erkläre es mir selber so: Basel passt im Grunde eigentlich nicht zur Schweiz.
      Man konnte die Stadt nie verteidigen, schon am 31. feiert man das, was die anderen erst einen Tag später feiern und „Euler“ oder „Platter“ ist keine Küchen- oder Hartbodenreinigungsmaschine.
      Wenn „Basel“ in Hospental oder Zwischenbergen ausgestellt würde, vielleicht sähe das dann so aus wie die Aliens und Science Fiction.

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    5. Lieber Herr Meury, falls sich der liebe Gott ein Nabel Piercing stechen lassen will, kann ich Sie beruhigen. Sie werden dabei nicht verletzt. Ihre Besorgnis kann ich nur daherkommend deuten, dass Sie sich für den Nabel Ihrer Welt halten. Mag sein aber hier geht es nicht um Sie.
      Hier geht es um nichts Tiefgründiges. Nur netter Journalistischer Mainstream. Unterhaltung mit leichtem Informationsbeigeschmack.

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    6. Zufällig war ich heute am Ballenberg. Dort gibt es keine «Heimattümelei» und nichts wird hochsubventioniert «bespielt».

      Was man aber sehen kann, ist die Art und Weise, wie die Menschen in den vielen, verschiedenen Epochen in diesem Land ihr karges Leben über die paar Jahrzehnte ihres Daseins retteten.

      Das macht stumm (oder andächtig).

      Trotzdem hat der «Tschoppenhof» einen berühmten Degen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Degen_(Erfinder)

      Er wäre es wert gewesen, hier wenigsten erwähnt zu werden (ober er schwul war, das weiss ich nicht).

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    7. Mir fehlen ebenfalls die kritischen Themen in dieser Serie. Und vor allem die Gründe für die Ablehnung dieser Leute, nur schon über eine Fusion nachzudenken und Vorschläge auszuarbeiten.

      Tatsächlich, es ist sehr glatt gebügelt.

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