Das Kabarett-Duo Birkenmeier im Interview ohne Worte

Seit bald 40 Jahren schon bringt das Geschwisterpaar Birkenmeier politisches Kabarett auf die Bühne. Wir trafen die beiden, stellten ihnen Fragen zu Politik, Kabarett und ihnen selbst. Antworten durften sie allerdings nicht mit Worten.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Seit bald 40 Jahren schon bringt das Geschwisterpaar Birkenmeier politisches Kabarett auf die Bühne. Wir trafen die beiden, stellten ihnen Fragen zu Politik, Kabarett und ihnen selbst. Antworten durften sie allerdings nicht mit Worten.

Es müssen nicht immer alle reden in einem Gespräch. Manchmal ist es sogar spannender, wenn man schweigt – dies beweist das «SZ-Magazin» mit seiner Rubrik «Sagen Sie jetzt nichts!» schon seit Jahren. Nach Emil Steinberger wagten wir zum zweiten Mal ebenfalls einen Versuch, und zwar mit dem Kabarett-Duo Birkenmeier.

Die Birkenmeiers, das sind Sibylle und Michael, Schwester und Bruder, die sich dem musikalisch-politischen Kabarett verschrieben haben. Seit bald vier Jahrzehnten verarbeiten sie, was die Welt gerade bewegt, und halten dem Publikum dabei den Spiegel vor.

So auch in ihrem neuen Programm «Freiheit, Gleichheit, Kopf ab!»: Nach einer Tour durch Deutschland bringen sie das ausgereifte Stück, wie Sibylle Birkenmeier sagt, vom 4. bis zum 14. Januar nun auch ins Tabourettli.

Den Besucher erwartet ein unangenehmer Empfang: Wie Flüchtlinge werden sie kontrolliert und untersucht, bevor sie sich auf die Pritschen vor der Bühne setzen dürfen. Birkenmeiers behandeln in ihrem aktuellen Programm Ängste und Vorurteile und wollen zum Weiterdenken anregen. Auch mit ihren Antworten in unserem Interview.

Wie ist das Kabarett-Business so? 




(Bild: Hans-Jörg Walter)

Was, wenn ein Witz nicht ankommt beim Publikum?




(Bild: Hans-Jörg Walter)

Wie ist es eigentlich, mit dem Bruder bzw. der Schwester zusammenzuarbeiten?




(Bild: Hans-Jörg Walter)

In Ihrem neuen Programm behandeln Sie das Publikum wie Flüchtlinge – was löst das Wort «Flüchtlingskrise» bei Ihnen eigentlich aus?




(Bild: Hans-Joerg Walter)

Donald Trump wird bald als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt – Ihr Kommentar dazu? 




(Bild: Hans-Jörg Walter)

Und zu den jüngsten Wahlergebnissen in Basel?




(Bild: Hans-Jörg Walter)

Wie sind die Birkenmeiers hinter der Bühne? 




(Bild: Hans-Jörg Walter)

(Kleine Bemerkung am Rande: Die beiden waren zum Zeitpunkt des Treffens erkältet.)

Freuen Sie sich auf Ihre Premiere? 




(Bild: Hans-Jörg Walter)

Haben Sie Lampenfieber?




(Bild: Hans-Jörg Walter)

Zum Schluss: Was darf das Kabarett? 




(Bild: Hans-Jörg Walter)

Und hier gibts die beiden noch in Action zu sehen: 

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Das Theaterkabarett Birkenmeier sind mit ihrem neuen Programm «Freiheit, Gleichheit, Kopf ab!» vom 4. bis 14. Januar im Tabourettli zu sehen. 

Konversation

  1. Der Versuch Sibylle und Michael Birkenmeier auf ein Komiker- und Possenreisser-Duo zu reduzieren, muss scheitern. Damit kann man zwar Aufmerksamkeit erheischen, aber niemals der Wortkunst der beiden Urkabarettisten gerecht werden. Ihre Stärke ist zweifellos das Wort. Ohne Worte stehen sie mit abgesägten Hosen da. Mit Worten und ihren unverkennbaren Songs sind sie aber grossartig und einsame Spitze. Man muss sie erlebt haben. Live! Daher muss man der geneigten LeserIn empfehlen sich im Taubourettli rasch noch Tickets zu ergattern und sich «Freiheit, Gleichheit, Kopf ab!» der beiden Birkenmeier’s reinzuziehen.

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    1. Ich würde diese überaus gelungene Idee mit dem sprachlosen Interview eher als Ergänzung zu, nicht als Konkurrenzierung von Birkenmeiers eigentlichem Programm werten. Insofern werden Birkenmeiers damit nicht reduziert, sondern erweitert!

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