Stagnation und Fächer-Abbau: Der neue Auftrag ist Gift für die Uni Basel

Selbst der Universitätsrat und das Rektorat verkaufen den neuen Leistungsauftrag als Erfolg. Das ist ein Armutszeugnis, wenn man bedenkt, was er für Universität und Standort bedeutet. Eine Analyse.

Uniratsdirektor Ulrich Vischer und Unirektorin Andrea Schenker-Wicki sprechen am Montag vor den Medien von «Erfolgen». (Bild: Hans-Jörg Walter, All rights reserved)

Drei «Sparszenarien» hatte die Universität Basel in Anbetracht der Leistungsperiode 2018–2021 vorgelegt. Eines mit leichten Abstrichen. Eines, das schmerzt. Und eines, das ans Lebendige geht. Bezeichnend: An Substanzerhalt oder gar an einen Ausbau der Universität haben die Verantwortlichen gar nicht mehr denken dürfen. Und das in Basel, wo der Wirtschaftsmotor längst stärker brummt als in Zürich, wie kürzlich die «Bilanz» analysierte.

Das dritte Szenario «hätte sehr tiefgreifende Änderungen bis hin zur Schliessung ganzer Einheiten zur Folge», schrieb die Universität. Und: «Solche Optionen gelten in geringerem Ausmass auch für Szenario 2.»

Am Montag sagte Universitätsratspräsident Ulrich Vischer vor den Medien: «Das, was jetzt vorliegt, ist zwischen der Variante 2, der mittleren, und der Variante 3, der härteren.» Mit anderen Worten: Es geht jetzt ganz konkret um die Abschaffung von Fächern.

Der Universitätsratspräsident bestätige die schlimmsten Befürchtungen. Man habe ja gewusst, dass die Uni mit finanziellen Einbussen rechnen muss, sagte Vischer weiter. Immerhin sei man «froh», dass endlich Klarheit herrsche über das Budget für die nächsten vier Jahre.

«So ein Uff-Tag»

Absurderweise wurden beide Redner nicht müde, der Situation positive Seiten abzugewinnen. Rektorin Andrea Schenker-Wicki sagte, für sie persönlich sei das ein Tag zum Aufatmen, «so ein Uff-Tag». Das Damoklesschwert, das so lange über ihr geschwebt habe, das sei nun weg. Gute Miene zum bösen Spiel.

Gute Miene zum bösen Spiel: Ueli Vischer und Andrea Schenker-Wicki. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Allerdings täuschten Schenker-Wickis Worte nicht darüber hinweg, dass das für sie persönlich zwar zutreffen mag – für ihre Universität allerdings kaum. «Natürlich ist das nicht ein Klacks», fügte sie schnell an.
Was es für die Uni genau bedeute, werde nun intern diskutiert. Die Rektorin lässt die Fakultäten in der schwierigen Situation allein. Das klingt so: «Wir lassen den Fakultäten grosse Autonomie bei der Umsetzung; im nächsten März wird der Universitätsrat dann darüber entscheiden.» Die Frage der TagesWoche, was das konkret für einzelne kleine Fakultäten bedeute – sprich, ob auch dort der Sparhammer angesetzt werde, wo es längst nichts mehr zum Sparen gibt, beantwortete Schenker-Wicki ausweichend:

«Es gibt theoretisch an alle Fakultäten einen Sparauftrag. Nun gibt es ein paar kleine Fakultäten, die sich etwas schwerer tun, und da müssen wir schauen. Sobald wir es entschieden haben, können wir es kommunizieren.»

Auf Nachfrage sagte Schenker-Wicki: «Es müssen sicher alle etwas beisteuern.» Damit könnten durchaus auch die Studentinnen und Studenten gemeint sein. Sogar das längst erledigt geglaubte Thema einer Erhöhung der Studiengebühren – den jetzt schon höchsten in der Schweiz – ist wieder auf dem Tisch. Auch da werde man «Massnahmen prüfen», so die Rektorin. Vischer stimmte zu: «Wir sind an der Spitze mit den Gebühren in der Schweiz, einen Teil werden wir aber auch auf dem Weg machen, denken wir.»

Lächelnd sagte Schenker-Wicki zum Abschluss der verklausulierten Hiobsbotschaften, es gebe doch eine «gute Nachricht», nämlich «das klare Bekenntnis zur Uni Basel» aus dem Baselbiet. Man gibt sich derzeit mit wenig zufrieden im Rektorat.

Der Baselbieter Plan: Politisierung des Universitätsrates

Auch der grösste Verlierer der aktuellen Uni-Politik, der heutige Unirat, machte mit Direktor Ueli Vischer gekonnt gute Miene zum bösen Spiel. Schluss mit Wachstum an der Uni Basel, dafür Stagnation, ja gar Rückbau? Kein Bug, sondern ein Feature, behauptete Vischer: «Die Steigerungen in der Vergangenheit werden nicht mehr gehen, das ist eine gewollte Stabilisierung auf dieser Grösse.»

Eine Uni, die gewollt nicht weiter wachsen will – in einer Region, die weder wirtschaftlich, gesellschaftlich, kulturell noch finanziell stagniert? Universitätsratspräsident Vischer folgte mit seinem Votum fast Wort für Wort dem Argumentarium der Baselbieter Regierung:

«Im Antrag an ihre Träger hat die Universität ihre grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, ihr bisheriges dynamisches Wachstum einzuschränken» – so heisst es in der «Beurteilung des Antrags aus Sicht des Kantons Basel-Landschaft» in der Vorlage an den Baselbieter Landrat zum neuen Leistungsauftrag.

Das entspricht dem seit gestern nicht mehr so heimlichen Plan der Baselbieter Bürgerlichen. Komplett unter dem Radar blieb, dass die Uni Basel – aller gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz – kaum mehr eine «Volluniversität» bleiben kann. Das Ganze läuft unter dem unverdächtigen Begriff «Governance» in der Vorlage an die Parlamente.

Zwar bleiben die Fakultäten erhalten. Doch die Kontrolle darüber, was an diesen Fakultäten gelehrt werden soll und was dem Spardiktat zum Opfer fallen soll: Auch darüber wollen die Baselbieter in Zukunft entscheiden.
Ihr Mittel – der bis anhin unpolitische Universitätsrat. Doch diese Zeiten dürften bald vorbei sein. Die Baselbieter haben dank verhandlungsschwacher Basler die Weichen gestellt, um das unabhängige Gremium zu übernehmen, künftig die Mehrheit im Rat zu haben – und damit an Parlament vorbei über das Schicksal einzelner Fächer zu entscheiden.

Kampflos übertölpelt

Es ist unfassbar, auf welchen Deal sich der Regierungsrat Basel-Stadt eingelassen hat (beim Parlament ist der Deal noch nicht durch, erste Reaktionen von Seiten der Politik lassen jedoch nicht auf grossen Widerstandswillen schliessen). Der Universitätsrat, das oberste Gremium der Universität, der unabhängig von der Politik operiert, soll per 1. Januar 2020 explizit von einem Baselbieter angeführt werden. Was an und für sich kein Problem wäre. Nur war die Herkunft im Unirat bisher kein Kriterium – sondern allein der Leistungsausweis.

Damit nicht genug: «Dem bereits in den Jahren 2018 und 2019 als Vizepräsident amtenden Mandatsträger BL soll von Beginn die Federführung für die vom Universitätsrat festzulegende Strategie 2030 übertragen werden», heisst in der Vorlage unter «Governance».

Das Prinzip Hoffnung hat noch nie Schlimmes verhindert.

Da kann Vischer lange betonen, dass es sich beim Universitätsrat um eine «autonome Behörde» handle, die sich nicht «als kantonale Behörde» verstehe, und dass es bisher «nie solche Diskussionen» gegeben habe und er hoffe, «dass das so bleibt». Und Rektorin Schenker-Wicki kann sich lange als «unverbesserliche Optimistin» outen: Das Prinzip Hoffnung hat noch nie Schlimmes verhindert.

Die – noch zu bestimmende – Person aus dem Baselbiet, die zuerst als Vizepräsident und dann als Präsident des Unirats walten wird, wird die Geschicke der Universität Basel in der Hand haben. Basel-Stadt gibt die Universitätsstrategie 2030 aus der Hand. An Unbekannt. Vischer wird ab 2018 noch eine Art Ehrenpräsident sein: Faktisch entmachtet, ohne Einfluss auf die Zukunftsstrategie, auf das wichtigste Geschäft für die Zukunft der Universität Basel.

Geisteswissenschaftler müssen sich organisieren

Im Unirat wird schon heute mit härteren Bandagen als früher gekämpft. Das Ziel der knappen Minderheit: die Abschaffung einzelner unliebsamer Fächer der Geistes- und Sozialwissenschaften. Vorgeschoben werden finanzielle Gründe, die keiner Prüfung standhalten. Es geht einigen Mitgliedern des Unirats längst nur noch um Ideologie.

Bisher konnten solche Attacken abgewehrt werden. Mitunter knapp, wie die TagesWoche in Erfahrung bringen konnte. Die Person, die künftig das Präsidium des Unirates übernimmt, dürfte nicht selten das Zünglein an der Waage spielen.

Geisteswissenschaften und Studentenschaft sind gut beraten, sich auf harte Kämpfe einzustellen. Wer sich nicht organisiert und nur eigene Gärtchen beackert, das zeigen jüngste Entwicklungen an der Uni Zürich, der wird Lehrstühle verlieren. In Basel dürften bald ganze Fächer auf dem Spiel stehen.

Dossier Der Basler Uni-Deal

Alles zum Thema (5)

Konversation

  1. Nach dem Deal die Uni ( und Kultur) betreffend, frage ich mich was jetzt für ein Deal betreffend Gesundheit, Spitalfusion oder was auch immer, uns bevorsteht.
    So ganz nach dem BL Gusto, dass man bei der UNI gewisse Fakultäten schliessen könnte, wären sicherlich grosse Einsparungen möglich wenn man gewisse medizinische Zweige in den Spitälern schliessen würde. Warum braucht jemand ein künstliches Hüftgelenk oder ein Plastik Knie etc.
    Man hat doch immer gelebt ohne solche unnötigen Dinge.
    Die bisschen Schmerzen sind doch kein Problem oder?

    *Ironie aus*

    Auf jeden Fall dürfte von den Städtern erwartet werden, dass bei diesem Deal eine gewisse Korrektur zum UNI Deal angestrebt und ausgehandelt wird.
    Oder wird BL uns auch hier wieder die Konditionen diktieren und BS wird abnicken und bezahlen?

    Hoffen wir auf ein bisschen mehr Vernunft und Fairness, soweit man das von der heutigen BL Regierung erwarten kann.

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  2. Ich finde es schade, traurig und dumm, dass die Schweiz und natürlich auch Basel die Bildung ihr „einziger“ Rohstoff den sie hat in Frage stellt. Ähnliche Bestrebungen sind ja auch in Bern zu hören.
    Das reichste Land der Welt spart auf Kosten der Bildung, der Zukunft unserer Kinder wegen lappigen Milliönchen.
    Hauptsache ja keine Steuererhöhung und die vergoldeten Strassen müssen unbedingt gebaut werden.
    Lieber weniger Stau und weniger Bildung und Kutur.
    Armes Basel, arme Schweiz

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  3. Sehr guter Artikel. Danke.
    Es fehlt jemand der Mal auf den Tisch haut und Klartext redet:
    Offensichtlich haben weder die Vertreter der beiden Regierungen noch die Mitglieder und das Präsidium des Universitätsrats das nötige Rückgrat dazu. „Mann/Frau“ will sich ja nicht wehtun.

    Es darf nicht sein, dass wir unsere gemeinsame Uni aufs Spiel setzen, nur weil sie im Baselbiet nicht mit Geld umgehen können!

    Unsere Universität trägt massgeblich zum Renommée und Erfolg unserer Region bei und muss mit genügend Freiraum ausgestattet sein, um dies auch in Zukunft sicherstellen zu können. Stagnation oder gar Abbau in den Fakultäten wird mittelfristig die Uni in der Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen.
    Und wie sollen vermehrt Drittmittel eingeworben werden wenn die Uni nicht mehr führend ist auf dem entsprechenden Gebiet?
    Dabei habe gerade auch die Geisteswissenschaften der Uni in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Universitäten sehr erfolgreich Gelder eingeworben!

    Nicht nur war die Uni bisher Anziehungspunkt für hochqualifizierte Akademiker aus aller Welt sowohl in den Natur- wie auch in den Geisteswissenschaften. Sie hat auch massgeblich dazu beigetragen wirtschaftliche und wissenschaftliche Impulse zu geben: Auch dank der Uni BS ist die (trinationale) Region Basel zum führenden Life Science Cluster der Welt geworden, als Beispiel.

    Das Ziel muss sein dieses Renommée weiter auszubauen – da kann es nicht drum gehen ob der/die Präsident/in des Uni Rates aus BL oder BS kommt. Denn die so erhoffte geografische Beeinflussung der Uni Strategie führt unweigerlich auf den Holzweg und ist lachhaft im globalen Kontext.
    Für die erfolgreiche, langfriste Entwicklung der Universität Basel wäre es viel wichtiger, das führende Gremium würde seine Verantwortung für die Zukunft der Gesamtregion und ihrer Bevölkerung wahrnehmen – das kann (oder sollte sogar) durchaus unter der Führung einer Persönlichkeit von ausserhalb sein. Ideen gäbe es zuhauf …

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  4. Ihr Beitrag…Dumm, dümmer, Baselbiet

    Ich schätze die klaren Worte in Ihrem Artikel! Die Politik im Baselbiet der letzten 10 bis 20 Jahre kann relativ einfach mit dem Wort „dumm“ beschrieben werden. Da dies relativ pauschal ist, hier ein paar umschreibende Worte: Kurzsichtig, egoistisch, nicht nachhaltig, rückwärtsgerichtet, verschlossen, auf partikularinteressen abgestimmt, provinziell, ideologisch, unsolidarisch, von Gestern.

    Steuern senken, merken, dass Geld nicht vom Himmel fliegt, jammern, sparen, keine Ideen haben, noch mehr sparen, am eigenen Ast sägen indem man an Gegenwart und Zukunft spart. An Gegenwart in dem man die Kultur, welche stark zur Lebensqualität beiträgt, abwürgt. An der Zukunft, indem man die Bildung schwächt. Jedes Kind erkennt solche Zusammenhänge. Aber Kinder sind auch nicht dumm. Höchstens ungebildet. Ob das auch auf die Regierung in Liestal zutrifft? Ein Schelm, wer (so) Böses denkt…

    Man kann der Ansicht sein, dass nicht die Regierung schuld ist, sondern jene, welche deren Inkompetenz nicht erkennen und diese wählen. Und dass jeder DIE Regierung verdient, die er oder sie hat. Leider betreffen die mit Regelmässigkeit auftretenden Fehlentscheide aus Liestal auch den Stadtkanton. Darum geht diese Formel nicht ganz auf.

    Eine aufgeklärtere Wählerschaft könnte bei den nächsten Wahlen eine Änderung erzwingen. Aber die überfüllten Klassenzimmer und die mangelhafte Schulinfrastruktur im BL lassen für diese Lösung kaum Hoffnung keimen. Aber es gibt sie – die Lösung! Sie ist ganz einfach: Steuern erhöhen. Das ist wie eins und eins gleich zwei.

    Leider ist diese Lösung von der Politik kaum zu erwarten, da schwer wiedergewählt wird, wer Steuern erhöhen will. (Es wollen ja Prioritäten gesetzt sein.) Dabei wäre die Lösung doppelt elegant: Der Kanton wäre wieder zahlungsfähig UND die Tragikomödianten in Liestal würden von der politischen Bühne verschwinden. Eins und eins gleich zwei…

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  5. Die „bürgerlichen“ Politiker des Landkantons sind doch keine Volkspolitiker … dass sind nur Klientel-Politiker!
    Diese haben bisher in ihrem Kanton nicht’s auf die Reihe gebracht!
    Und der Freisinn dort drüben ist eben Frei-von-Sinn, sehen nur bis zum Rand ihres Gartenpool’s.
    Basel-Stadt sollte dass mit der gemeinsamen Spitalgruppe nochmals überdenken!

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  6. Frau Gschwinds erbärmliche Haltung Bildung gegenüber ist bekannt, die hirnlose Sparwut von BL – oh, Entschuldigung: Strassenbau natürlich ausgenommen – kennt man. Dass nun aber Herr Vischer und Frau Schenker-Wicki, die sich aufgrund ihrer Funktion bis aufs Äusserste wehren müssten, erschlafft die Lage schönreden, dass die Verhandlungskünste der Verantwortlichen des Stadtkantons schlicht inexistent zu sein scheinen, das halte ich für mehr als bedenklich.

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  7. Unglaublich, was müssen wir als Steuerzahler uns noch alles von unseren Nachbarn bieten lassen. Jahrzentelang haben sie eine ruinösen Steuerwettbewerb betrieben und dabei unglaublich viel von der Stadt provitiert. Nun wo sie ihr Geld verschleudert haben, dürfen wir ihnen auch noch die Universität überlassen. Was für armselige Politiker haben wir eigentlich in Basel. Als Bürger zahlen wir mehr Steuern und dürfen den Baselbietern auch noch die Uni subventionieren.
    Wir haben eine sehr gute Livescienceindustrie. Statt den unverschämten Baselbietern sollten wir lieber die in die Uni holen. Das würde auch wesentlich mehr Sinn machen.
    Wir sind das Volk und wir werden das nie zulassen. Schluss mit der Rosinenpickerei. Es gehört nun endlich eine entschlossene Haltung gegenüber dem Kanton BL. Wenn sie ihre Steuern unbedingt nicht erhöhen wollen, dann sollen sie halt sparen wo sie wollen. Aber ganz sicher nicht auf Kosten der Basler Steuerzahler. Niemals.

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  8. Eine Universität in landschaftlichen Händen ist schlicht widersinnig. Das Land hat noch nie Intellekt hervorgebracht, selbst die Klöster mussten sich mit hohen Mauern gegen tumbe Bauern schützen. Kann Basel-Stadt die Universität nicht wieder selbst übernehmen? Man könnte ja Basel-Landschaft zum Ausgleich die Fachhochschule überlassen.

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