Renato Steffen auf dem Sprung nach Wolfsburg

Allem Anschein nach steht Renato Steffen vor einem Wechsel in die Bundesliga. Der Flügelspieler des FC Basel fehlte am Dienstag im Training, und der VfL Wolfsburg bestätigt Gespräche mit dem Schweizer Meister.

Kam vor zwei Jahren unter grossem Getöse aus Bern zum FCB: Renato Steffen, der nun vor einem Wechsel nach Wolfsburg steht.

Das Personalkarussell beim FC Basel kommt in Bewegung, aber es sind weder Manuel Akanji noch Mohamed Elyounoussi, die meistgehandelten Wechselkandidaten, die zur Disposition stehen, sondern Renato Steffen. Auf der Suche nach Verstärkung in der Offensive hat der VfL Wolfsburg sein Interesse an Renato Steffen erneuert.

Gegenüber «Sportbuzzer», einem Portal, dem mehrere norddeutsche Zeitungen wie die «Wolfsburger Allgemeine» angehören, bestätigte VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe den Kontakt: «Das ist ein sehr interessanter Spieler, wir befinden uns in Gesprächen mit dem FC Basel.»

Wie die «Basler Zeitung» berichtet, fehlte Steffen am Dienstag beim FCB im Training, weder krankgemeldet noch verletzt – was als untrügliches Zeichen gewertet werden darf. Aus Wolfsburg heisst es, der Transfer, mit dem man den Abgang von Mario Gomes (VfB Stuttgart) in der Offensive auffangen will, solle noch vor dem Rückrundenstart der «Wölfe» am Sonntagabend in Dortmund abgewickelt werden.

Es könnte schnell gehen

Nach Informationen der TagesWoche könnte es noch schneller gehen. In Wolfsburg träfe Steffen auf den Schweizer Trainer Martin Schmidt, der nach der Trennung von Mainz im Mai vier Monate später beim VW-Werksklub übernommen hat. Beim FC Basel, der am Mittwochvormittag von Zürich aus – wohl ohne Steffen – ins Trainingsquartiert nach Marbella aufbricht, hat der Spieler noch einen Vertrag bis 2020.

Die Wolfsburger waren bereits vergangenen Sommer an Steffen interessiert gewesen, der sich mit einer prächtigen Saison (7 Tore, 16 Assists) in den Fokus gespielt hatte. In der laufenden Saison kommt der 26-Jährige auf drei Tore und sieben Assists und gehörte im Herbst trotz zeitweiser Ladehemmung zu den offensiven Leistungsträgern.

Die Leistungsdaten von Renato Steffen bei rotblaulive.ch

Im Januar 2016 war Steffen unter einigem Getöse vom Rivalen Young Boys zum FC Basel gewechselt, weil sich Teile der FCB-Anhängerschaft mit dem Heisssporn nach vielen giftigen Duellen mit dem Meister zunächst nicht anfreunden konnten. Die Verbrüderung mit Taulant Xhaka, mit dem sich Steffen im gelb-schwarzen YB-Trikot unter anderem Recontres geliefert hatte, trug zur Entkrampfung bei. Seine Leistungen sowieso.

https://tageswoche.ch/sport/der-fcb-leistet-sich-mit-renato-steffen-eine-reizfigur-und-bringt-die-fanseele-in-wallung/

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