Der Nebel bleibt hängen

Gefälligkeiten, unverrichtete Arbeit, Geldverschiebungen: Die Vorwürfe an die Zentrale Arbeitsmarkt-Kontrolle (ZAK) wiegen schwer. Statt zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, schweigt die Baselbieter Regierung aber lieber.

Wenn es um die ZAK geht, drückt die Baselbieter Regierung gerne mehr als nur ein Auge zu. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Kathrin Schweizer beisst sich die Zähne aus: Die Baselbieter SP-Landrätin hält den Finger auf die Missstände, die bei der Zentralen Arbeitsmarkt-Kontrolle (ZAK) herrschen

Am Donnerstag wollte sie, dass Volkswirtschaftsdirektor Thomas Weber eine Erklärung abgibt. Wie konnte es sein, dass die ZAK trotz geflossenem Geld viel zu wenig Kontrollen durchführte? Was passiert mit der Forderung des Bundes, der jetzt vom Kanton Geld zurück möchte? Wie sollen die Interessenskonflikte zwischen der ZAK und der Wirtschaftskammer ausgeräumt werden?

https://tageswoche.ch/politik/schwarzarbeits-kontrolle-im-baselbieter-sumpf-gaert-es-wieder/

Ausser einer schriftlichen Stellungnahme stiess sie aber auf «eine Mauer des Schweigens», wie die «bz Basel» titelt. So einfach lässt sich die Muttenzerin aber nicht abservieren: Sie verlangt von der Regierung Transparenz, um die Affäre endlich abschliessen zu können.

«bz Basel»: Eine Mauer des Schweigens

Dossier Der Filz

Wie sich ein Netzwerk aus Politik und Wirtschaft an Baselbieter Steuergeldern labt.

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