So sieht das Tattoo 2013 aus

Tambouren, Pfeifer, Rösser und ein doppelter Baslerstab: das Basel Tattoo 2013 in Bildern.

Band of the South Australia Police, Australien, an der Hauptprobe zum Basel Tattoo 2013 am Donnerstag, 18 Juli 2013 im Hof der Kaserne Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub) (Bild: PATRICK STRAUB)

Tambouren, Pfeifer, Rösser und ein doppelter Baslerstab: das Basel Tattoo 2013 in Bildern.

Sie marschieren in Formation, trommeln in perfekter Synchronität, lassen den Himmel mit Feuerwerk erstrahlen: Die Teilnehmer und Macher des Basel Tattoo haben eine erfolgreiche Premiere hinter sich. Mehr dazu in der Bildstrecke!

Mehr zum Thema
Die schöne Premiere sei den Machern des Tattoo gegönnt – im Vorfeld hatten es Erik Juillard und Konsorten nicht ganz so einfach. Eine Übersicht über unsere Berichterstattung im Vorfeld des Tattoo:

Mister Tattoo wird Anarchist – ein Interview mit Erik Juillard (vor dem WC-Streit).

Viel Lärm ums Basel Tattoo – die WC-Anlagen werden zum Problem.

WC gut, alles gut? – oder eben doch nicht.

Eine göttliche Komödie – die Einsprachen nehmen kein Ende.

Dem Widerstand zum Trotz – die Organisatoren geben nicht klein bei.

«Jetzt sind wir glücklich» – ein Interview mit Erik Juillard (nach dem WC-Streit).

Konversation

  1. Auf Ihre Frage, was ich mit meinen Beiträgen der geneigten Leserschaft der TaWo mitteilen wollte, steht heute in der BZ: „Tattoo-Besucher kippen reihenweise um“. Noch Fragen, Buschweiler?

    Danke Empfehlen (0 )
  2. Wenn ich die letzten Kommentare hier lese, stelle ich fest, dass hier frustrierte Zeitgenossen ein Medium gefunden haben, um ihren Senf loszuwerden. Ja, der Senf passt gut zu den Würstchen. Jeden Tag geniessen viel Besucherinnen und Besucher das kulinarische Angebot in der Tattoo-Street, wo es übrigens nicht nur Würstchen gibt. Zum Glück handelt es sich bei Holzapfel und Co. um eine verschwindende Minderheit, die anscheindend ein Problem mit sich und der Welt haben. Dafür gibt es auch in Basel professionelle Hilfe, wenn man(n) sie nutzt. Dann müssten wir nämlich diese Postings nicht mehr lesen, die bei trotz grösster Toleranz ziemlich nerven…

    Danke Empfehlen (0 )
  3. Erwünscht: Vielfalt im Programm
    Nicht erwünscht: Vielfalt in der Verpflegung

    Auswahl kostet Zeit, wenn es nur eine einheitliche Auswahl gibt, können Abläufe praktisch fabrikmässig durchgeführt werden.

    Entsprechend wird bei der Auswahl der Speisen das zubereitet, was 1. beim zubereiten Emissionen frei setzt und Unentschlossene doch noch zum Zugreifen verführt 2. keine grosse Aufmerksamkeit der Küche erfordert und 3. allseits in der ganzen Welt bekannt ist.

    Und hey, in der Kaserne gibt es auch keinen Spitzenfood, Auswahl und Extrawünsche.

    Danke Empfehlen (0 )
  4. Ich gehe gerne ans Tattoo, weil mich die Präzision (wie im Cirque du Soleil) fasziniert. Das mit dem weissen Australier und dem Digi ist mir auch aufgefallen und hat mich komisch berührt. Aber muss ich deswegen das ganze Tattoo „verteufeln“? Oder das ganze Tattoo wegen den WCs absagen? 😉 Bin ich jetzt ignorant?

    Danke Empfehlen (0 )
  5. …ich weiss nicht so recht, wie intensiv Sie sich mit der Community hier bisher auseinandergesetzt haben. Heute zählt die Community etwa 9500 Mitglieder. Betrachten Sie die Aktivitäten, so verzeichnen wir einen exponentiellen Abfall, ausgehend von Frau Eldorado mit gut 1000 Beiträgen über Herr Martens mit 450 Beiträgen usw. Schon nach etwa 300 Mitgliedern gehen die Anzahl Beiträge auf unter 10 pro Mitglied. Nicht geschaut habe ich, wie viele Mitglieder bislang überhaupt nichts geschrieben haben. Das könnte die TaWo ja viel einfacher auswerten als ich.
    Sie haben es auf dieser Plattform also nicht selten mit Vielschreibern zu tun. Also mit wenigen, die für viele Beiträge (Kommentare) verantwortlich sind. Sie kritisieren Holzapfel und Co. und titulieren sie als eine verschwindende Minderheit. Das dürfen Sie natürlich. Dabei übersehen Sie aber, dass Sie selber zu einer ähnlichen Minderheit am anderen Ende des Meinungsspektrums gehören. Und dazwischen, was befindet sich dort? Die grosse Mehrheit, die sich überhaupt nicht für das Thema interessiert.

    Danke Empfehlen (0 )
  6. Das Tattoo ist ja geradezu ein Eldorado für Militärheinis. Aber nicht jeder oder jede ist ein Panzergrenadier. Die Leute auf diesen sonnigen Rängen haben mir echt leid getan. Zudem sassen sie voll im Gegenlicht, für Fotos keine Chance. 2 Stunden ohne Pause, dazu eine Bestuhlung ohne Zwischenräume. Die Knie berühren die Lehne des vor dir Sitzenden. Keine Chance um schnell raus zu gehen. Auf die Frage des Speakers, wer schon mal da war und wer nicht, antwortete das Publikum etwa je zur Hälfte. Es gibt sicher mehrere Gründe für die im Vorfeld unverkauften Billette, vielleicht ist ja diese Situation eine davon. Zudem sind diese Billette auch die Teuersten. Mit der Toiletten-Situation hat es aber bestimmt nichts zu tun. Ich wollte es selber wissen und habs erfahren.

    Danke Empfehlen (0 )
  7. Ich weiss überhaupt nicht, was dieses Tattoo ist, -uninteressant. Ich wollte gestern jedenfalls an der Kaserne etwas essen. Da gab es also gut 20 Stände, die alle nur Würste und schlappe Pizzen angeboten haben. Doch mittlerweile kommt mir das Kotzen, wenn ich Würstchen sehe. Ich wohne in Nähe des Rheinufers, wo sich das Spiesserkonzentrat trifft und lärmt, Luft und Boden verschmutzt. Täglich 14 Stunden Würstchen- und Spritgeruch.
    Tattoo könnte nächstes Jahr eine vielfältige Küchen anbieten. Würde mich freuen.

    Danke Empfehlen (0 )
  8. Ich war am Freitagabend, 20:00 Uhr mit dem Tram Claraplatz – Barfüsserplatz unterwegs. In dieser Zeit setzte ein leichtes Sommergewitter ein. Mit grossem Erstaunen aber auch mit Unbehagen, beobachtete ich die in Panik geratenen chaotisch rempelten Besucher des Tattoo, die um einen Platz im Tram kämpften. Ich wage mir nicht vorzustellen, was die vom Gleichschritt und Fanfaren hochgepuschten Military Fetischisten, noch mehr überraschen könnte, als ein friedliches Gewitter.

    Danke Empfehlen (0 )
  9. Aber wirklich zynisch ist, was die Amerikaner machen: Sie nennen einen Kampfhelikopter „Apache“. Stellen Sie sich vor, was man mit den Deutschen machte, wenn sie … . Aber lassen wir das.

    Was machen Sie eigentlich an der Fasnacht? Überbiss oder Flucht?

    In diesem Sinne, Holzapfel.

    Danke Empfehlen (0 )
Alle Kommentare anzeigen (9)

Nächster Artikel